Weidenzaun Pflanzung am Naturerlebnisgarten

 Nachdem die jungen Heckenpflanzen für unser Projekt  „naturnahe Heckenpflanzung mit heimischen Sträuchern“ vor ein paar Wochen gut in die Erde gebracht wurden, haben wir diese Woche die Pflanzung eines lebenden Zauns aus Weiden begonnen.

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Die Idee war, das Gelände der neuen Heckenpflanzung zu begrenzen, jedoch den Blick auf die Anlage trotzdem zu ermöglichen.

Ein Rautenzaun aus Weidenruten ist hier  eine filigrane Lösung, einerseits ist er als lebender Zaun eine ideale Bienenweide für unsere Wildbienen, andererseits können die nachwachsenden Ruten immer wieder neu eingeflochten werden oder für andere Weidenprojekte genutzt werden.

 

 

Die frisch geschnittenen  Kopfweidenruten mit einem Durchmesser von max. 4 cm wurden in einer Tiefe von ca. 30 cm und einem Pflanzabstand von 15 bis 20 cm  eingepflanzt.

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Nachdem sie gut festgetreten wurden, beginnt das Verkreuzen der Ruten am unteren Ende des Zauns.

 

 

 

 

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Nun werden die Ruten in jeder neuen Reihe abwechselnd vor- oder hintereinander verkreuzt, so dass ein Rautenmuster entsteht.

Unser Zaun wurde mit einer Höhe von 1 m beendet, damit der Blick in den Garten noch ungehindert möglich ist.

 

 

 

 

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Susanne Scherzer-Bartzsch
NABU Willich

 

 

 

 

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