Über den Steinkauz

von Manuel Püttmanns

2.1. Äußerliche Merkmale

Der adulte Steinkauz (wissenschaftlicher Name: Athene noctua) ist eine ca. 22cm

große, zwischen 140g und 200g schwere, kurzschwänzige Eule mit kleiner und rundlich wirkender Gestalt. Die Flügelspannweite beträgt 50 bis 56cm; der gesamte Körperbau ist auf Kurzstreckenflüge ausgelegt.

Das breite Gesicht ist durch eine niedrige Stirn sowie einen flachen Oberkopf geprägt. Die von weißlichen Überaugenstreifen begrenzten Augen sind leuchtend gelb; der Schnabel, dessen Ansatz unmittelbar auf Augenhöhe beginnt, lässt sich eher als hornfarben beschreiben. Wie bei fast allen Eulenvögeln sind die Krallen schwarz gefärbt und die Beine bzw. Füße befiedert (beim Steinkauz gelblich-braun). Auf der Oberseite des dunkelbraunen Gefieders befinden sich weißliche bzw. lehmfarbene Flecke; im Unterschied dazu erscheint die Unterseite hell lehmfarben mit dunkelbraunen Längsstreifen.

Zwischen den Geschlechtern lässt sich keine äußerliche Unterscheidung treffen, auch wenn die Weibchen in der Regel etwas größer und schwerer werden als die Männchen. Jungvögel hingegen besitzen ein weißes, dichtes und kurzes Dunenkleid und wiegen kurz nach dem Schlüpfen nur 10 bis 12 Gramm.[1] 

 

Abbildung 1 verdeutlicht die im Text genannten Merkmale des ausgewachsenen Steinkauzes.     

                       

                       

 

 

 

 

 

 

 

                                                    

                                                       Abbildung 1

                       

 

2.2. Vorkommen und Lebensraum

Vorkommen

Steinkäuze sind in nahezu ganz Europa (mit Ausnahme des nördlichen  Skandinaviens, Nord-Russlands, Schottlands und Islands), Nordafrika sowie ostwärts bis China beheimatet; die Verbreitung ist somit auf die Paläarktis [2] beschränkt.

 

Auf Abbildung 2 ist die globale Verbreitung des Steinkauzes zu sehen.

 

 

                                                               

                                                           Abbildung 2

                  (http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/ff/Steinkauz-Athene_noctua-World.png)

 

Lebensraum

Ursprünglich hielt sich der Steinkauz in besonders warmen Gebieten, also den „innerasiatischen und mediterranen Steppen und Halbwüsten“ [3]auf, die so genannten Primärhabitate dieser Art. „Von dort  hat er die mitteleuropäische Kulturlandschaft“[4] als Sekundärhabitat seit dem Mittelalter besiedelt.

Zu seinen bevorzugten Lebensräumen zählt das waldfreie Tiefland unter  600m Höhe, gesäumt von  Niederungen mit alten Kopfbaumbeständen, Viehweiden, extensiv bewirtschafteten Streuobstwiesen und dauerhaftem Grünland. Für die Jagd werden Ansitzmöglichkeiten sowie Flächen mit dauerhaft niedrigem Bewuchs benötigt. Da die Brut normalerweise entweder in Baumhöhlen oder in den Nischen und Höhlungen alter Gemäuer (wie z.B. Scheunen, Speicher, Bauernhöfe etc.) stattfindet bzw. diese Standorte als Tagesverstecke dienen, ist der Steinkauz vermehrt auch u.a. in älteren Gärten, Parks oder Dörfern anzutreffen. [5]

Die Streuobstwiese (Abbildung 3a) und die von Wiesen umgebenen Kopfweiden (Abbildung 3b) stellen die typischen Lebensräume des Steinkauzes in Mitteleuropa dar.

  

 

 

 

 

                        Abbildung 3a                                                         Abbildung 3b

 (http://www.bund-lemgo.de/streuobstwiesen.html)  AB 3a

 

(http://www3.lanuv.nrw.de/static/infosysteme/naturerlebnisfuehrer/portraits/pflanzen/image/baum/kopfweide.html) AB 3b

 

                                                                                                       

 

2.3. Lebensweise (Verhalten, Fortpflanzung, Nahrung)

Verhalten allgemein

Als äußerst ortstreuer  Standvogel kann der Steinkauz das ganze Jahr über in seinem Revier, welches er vehement verteidigt, angetroffen werden; Paare verbringen meist ihr ganzes Leben in Dauerehe in diesem Gebiet.

Zwar beginnt die Hauptaktivitätszeit mit Einbruch der Dämmerung, doch gerade der Steinkauz lässt sich auch tagsüber „freisitzend oder in Bewegung“ [6]beobachten. Dabei betrachtet er von einer erhöhten Warte aus seine Umgebung, wärmt sich in der Sonne oder unternimmt erste Jagdflüge.

Das Verhalten der kleinen Eule bei Erregung ist äußerst markant: Fühlt er sich beispielsweise von einem Menschen beobachtet, wechselt er seine Haltung von „Hochaufgerichtet  zu Geducktsein“[7]. Dieses sogenannte „Knicksen“ wird häufig von einem Schlagen des Schwanzes und lebhaften Rufen begleitet.

Generell besitzt der Steinkauz ein recht großes Rufrepertoire. Neben dem nasal ansteigenden Reviergesang des Männchens (lautmalerisch als ständig wiederholtes „guhg“ beschrieben) sind auch bellende, miauende oder keckernde Rufe möglich.

(unter: http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/vogeldesjahres/1972-dersteinkauz/ besteht die Möglichkeit, ein Rufbeispiel zu hören)[8].

 

Fortpflanzung

Nach der die Partnerschaft festigenden Balz, die von Februar bis Anfang April stattfindet, legt das Steinkauzweibchen zwischen April und Mai  die 3 bis 6 weißlichen Eier der einzigen Jahresbrut. Als Nest dienen die bereits erwähnten Höhlungen von Bäumen und Gebäuden (bzw. die von Menschen aufgehängten Niströhren, doch auf diese wird zu einem späteren Zeitpunkt noch genauer eingegangen); Nistmaterial wird nicht herangetragen. Allein das Weibchen bebrütet die Eier für 25 bis 30 Tage, während sich das Männchen um die Versorgung mit Nahrung kümmert. Sind die Jungen geschlüpft, bleiben sie als Nesthocker die ersten drei Wochen zunächst vollständig im Nest. Bis zu diesem Zeitpunkt füttert nur das Weibchen: Der männliche Steinkauz bringt die Nahrung heran und übergibt sie seinem ansonsten brütenden und hudernden Partner.

Danach erkunden die Jungvögel immer öfter und länger die unmittelbare Umgebung ihres Brutstandortes, wobei sie nun von beiden Elternteilen gefüttert werden, bis sie nach ca. 30 Tagen die ersten Kurzstrecken fliegen können. Die volle Flugfähigkeit wird erst nach 45 Tagen erreicht.

Auch wenn die älter werdenden Jungen nun zunehmend selbst auf Jagd gehen, werden sie noch ca. weitere fünf Wochen von den Altvögeln versorgt.

Sind die jungen Steinkäuze schließlich zwischen zwei oder drei Monaten alt, löst sich die Beziehung zwischen Eltern und Jungvögeln auf. Das elterliche Revier muss verlassen und ein eigenes Gebiet gesucht werden, welches sich meistens in einem Umkreis von weniger als 10 Kilometer vom Geburtsort befindet.

 

 

Nahrung

Die Nahrung eines Steinkauzes ist sehr vielfältig. Kleinsäuger wie Feldmäuse stellen die wichtigste Nahrungsquelle dar, Insekten und Regenwürmer sind das bevorzugte Futter für die Jungen. Daneben werden u.a. ebenso kleine Vögel (die vor allem im Winter als Nahrungsquelle dienen), Reptilien und

Amphibien erbeutet; seltener greifen Steinkäuze kleinere Fledermäuse.  

So vielschichtig wie seine Nahrung ist auch sein Nahrungserwerb: Gejagt wird je nach Situation von einem meist niedrigen Ansitz aus, in einem bodennahen Flug oder durch einen Lauf bzw. ein Hüpfen auf dem Boden. In jedem Falle ist die bereits angesprochene niedrige Vegetation äußerst wichtig, um das Jagdverhalten voll nutzen zu können.[9]  

2.4. Besonderes über die Beziehung zwischen Steinkauz und Mensch

Darauf, dass der Steinkauz schon lange ein Wegbegleiter des Menschen ist und in den Nischen und Höhlen von Gebäuden einen von Menschen geschaffenen Brutort gefunden hat, deutet das Wort „Stein“ in seinem Namen hin.

Tatsächlich wurden Steinkäuze im 19. Jahrhundert aber auch als Haustiere gehalten, in Italien sogar als Insekten- und Nagetierjäger. Bei der so genannten Hüttenjagd, die man vor allem in Italien von 350 v. Chr. bis ins 20. Jahrhundert praktizierte,  wurde oft ein Steinkauz auf einen Pfahl gebunden. Dies lockte Singvögel wie Lerchen heran, die den Eindringling vertreiben wollten, welche dann von Jägern gefangen oder direkt erschossen wurden. 

 

Zudem gibt es zahlreiche mystische bzw. abergläubische Bezüge zum Steinkauz. Beispielsweise wurde und wird er oft mit einem kleinen Kobold verglichen, was das in 2.3. erwähnte „Knicksen“ nahe legt.

Doch die Darstellungen der drittkleinsten Eule Europas können auch bei weitem negativer ausfallen. In Mitteleuropa galt er dem Volksaberglauben nach lange Zeit als Todesbote: Zum einen wurde er häufig auf Kirch oder Friedhöfen beobachtet, zum anderen  wurde sein Ruf als „Komm mit!“ verstanden: Eine Aufforderung, ins Jenseits zu gehen. Außerdem konnte der Steinkauz öfters jagend vor Fenstern beobachtet werden, hinter denen sich ein Krankenzimmer befand. Angehörige verweilten oft die Nacht über bei dem Kranken, weswegen der Raum beleuchtet wurde. Das Licht lockte Insekten an, welche wiederum für Steinkäuze als Nahrung dienten.   

Im antiken Griechenland jedoch war der Steinkauz ein ständiger Begleiter der Weisheitsgöttin Athene und ein Sinnbild eben dieser Weisheit (daher auch der wissenschaftliche Name: Athene noctua = nächtliche Athene). Die Eule zierte zahlreiche Statuen, Abbildungen und die Rückseite der damaligen Währung, wovon sich das Sprichwort „Eulen nach Athen tragen“, welches eine überflüssige Handlung meint, ableitet: Es ist unnötig, Eulen in diese Stadt zu bringen, da es dort schon genug gibt. Auch heute noch ist der Steinkauz auf der griechischen 1-Euro-Münze abgebildet.[10]

 

In Abbildung  4 wird die antike (links) mit der von der Darstellung her ähnlichen heutigen Münze (rechts) nebeneinander dargestellt.

 

 

                                              Abbildung 4

                  (http://de.wikipedia.org/wiki/Steinkauz#Der_Steinkauz_in_Mythologie_und_Aberglaube)

                  (http://www.nbbmuseum.be/wp-content/uploads/2008/12/1eurgriekenland.gif)

 

 

2.5. Bestand und Gefährdung des Steinkauzes

Bestand

Der weltweite Bestand des Steinkauzes wird je nach Untersuchung sehr unterschiedlich geschätzt, die Zahlen liegen zwischen 235.000 und ca. 1.270.000 Brutpaaren. Im Mittelmeerraum und Asien eine weitestgehend häufige Art, sind die Bestände in Mitteleuropa stark rückläufig. Luxemburg, Österreich und die Schweiz haben drastische Rückgänge zu verzeichnen und auch das Vorkommen in Deutschland nimmt mit aktuell ca. 6000 bis 7000 Brutpaaren immer mehr ab.

 

Das Bundesland Nordrhein-Westfalen hat für die Steinkauz-Bestände Mitteleuropas eine herausragende Bedeutung. Da hier noch zahlreiche Lebensräume wie in 2.2. beschrieben, also u.a. alte Kopfbaumbestände, Streuobstwiesen und  dauerhaftes Grünland, vorhanden sind und es eine eher schneearme Region ist, leben mehr als Drei-Viertel des deutschen Steinkauz-Vorkommens in diesem Bundesland, schwerpunktmäßig im Niederrheinischen Tiefland sowie in der Niederrheinischen und in der Westfälischen Bucht.

 

 

Gefährdung

Auf der deutschen Roten Liste der Brutvögel (hier werden alle Brutvögel Deutschlands entsprechend ihrer Gefährdung aufgelistet) muss der Steinkauz in die Kategorie 2 „stark gefährdet“ eingeordnet werden; in Nordrhein-Westfalen steht die kleine Eule bereits in der dritten Kategorie „gefährdet“. Es stellt sich daher die Frage, wieso der Steinkauz selbst im Bundesland mit den meisten Brutpaaren bedroht ist.

Grundsätzlich muss zwischen natürlichen und menschlichen Gefahren unterschieden werden. Zu Ersteren zählen die zahleichen Prädatoren (hier: Tiere, die Steinkäuze fressen): Carnivore, also Fleisch fressende Säugetiere wie Steinmarder, streunende Katzen und Greifvögel wie Habicht oder Mäusebussard ernähren sich u.a. von jungen bzw. ausgewachsenen Steinkäuzen. Selbst andere Eulenarten wie Uhu, Waldohreule und Waldkauz schlagen ihren deutlich kleineren Verwandten, wobei der Waldkauz als Höhlenbrüter ein zusätzlicher Nistplatz-Konkurrent ist, sodass Steinkäuze wie in 2.2. angesprochen den Wald meiden. Außerdem fallen die Gelege öfters Krähenvögeln zum Opfer.

Neben diesen biotischen Faktoren kann das Wetter als abiotischer Faktor ebenso ausschlaggebend sein. Regenreiche Tage während der Jungenaufzucht führen „zu einer erhöhten Sterblichkeit unter Nestlingen“[11] durch Unterernährung, da wetterbedingt weniger Jagdflüge zur Nahrungsbeschaffung stattfinden.

Am verheerendsten wirken sich schneereiche Winter auf die lokalen Steinkauz-Populationen aus, weswegen er sich generell wie bereits in 2.2. gesagt in schneearmen Regionen unter 600m Höhe aufhält. Unter einer länger anhaltenden Schneedecke lässt sich keine Nahrung finden, was zu „erheblichen Bestandseinbrüchen beim Steinkauz führt, die jedoch in gut strukturierten Lebensräumen nach einigen Jahren wieder ausgeglichen werden“[12]

 

Hier liegt das eigentliche Problem. Es sind im Wesentlichen nicht die natürlichen Gefahren, die dem Steinkauz seit je her begegnen, sondern vielmehr die anthropogenen, d.h. die von Menschen verursachten Störungen, welche zu dem drastischen Bestandsrückgang des Steinkauzes führen.

Allen voran ist der fortschreitende Verlust seines natürlichen Lebensraumes zu nennen. Die Anzahl an Streuobstwiesen und Kopfbäumen geht stetig zurück; tatsächlich „wurden gar Subventionen für das Roden von hochstämmigen Obstbäumen aus Mitteln der europäischen Gemeinschaft gezahlt“[13]. Mit der Sanierung und Modernisierung von älteren Gemäuern zusammenbetrachtet reduziert dieser Verlust an Brutmöglichkeiten den Steinkauz-Bestand immens. Zudem werden extensiv genutzte Grünlandflächen in intensiv genutztes Ackerland umgewandelt, was einen starken Verlust an der zur Verfügung stehenden Nahrung bedeutet. Die wenigen Tiere, von denen sich der Steinkauz in diesem umstrukturierten Lebensraum noch ernähren kann,  sind häufig mit Pestiziden belastet, wodurch Steinkäuze als nächstes Glied der Nahrungskette beim Verzehr selbst vergiftet werden können.

Auch der Straßenverkehr erweist sich als eine häufige Todesursache: Als Jäger, der seine Beute gerne im Lauf oder im niedrigen Flug über den Boden fängt, wird er häufiger von Autos überfahren.

Das Gegenfliegen vor Fensterscheiben, das Verunglücken in Kaminen oder das Ertrinken in z.B. glatten Viehtränken oder Regenrohren ist nicht nur ein Problem des Steinkauzes, sondern tötet auch alljährlich viele andere Vögel.

 

Insgesamt betrachtet konnte meiner Meinung nach sehr deutlich werden, dass der Steinkauz eine vielseitig gefährdete Art ist und es zwingend erforderlich ist, sie mit entsprechenden Maßnahmen zu schützen bzw. zu fördern.

Im nächsten Kapitel soll es nun darum gehen, die Situation des Steinkauzes in Willich zu beschreiben, bevor das Steinkauz-Projekt in Aktion getreten ist, um sich danach mit den durchgeführten Aktivitäten zu beschäftigen. [14]

 

 

 

 

 

3. Die Situation des Steinkauzes in Willich

3.1 Bestand des Steinkauzes im Kreis Viersen allgemein

Eine nahezu flächendeckende Erfassung der Steinkauz-Brutpaare im Kreis Viersen, in Mönchengladbach (hier jedoch nur unvollständig) und in Krefeld fand von Mitte Februar bis Anfang April 1996 durch das Arbeitsprogramm der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft der Biologischen Station Krickenbecker Seen und des Vereins Niederrhein statt.

„Systematische Bestandserhebungen sind beim Steinkauz relativ einfach durchzuführen, da die Art augrund der mit etwa einem halben Quadratkilometer geringen Größe eines Revieres und des ausgeprägten Territorialverhaltens mit Klangattrappen nachgewiesen werden kann“.  

Die Brutbestandserfassung ermittelte im gesamten Kreis Viersen 243 Brutpaare (Mönchengladbach: ca. 42 BP; Krefeld: 27 BP) des Steinkauzes, was wegen dem vorangegangenen harten Winter überraschte; 1987 noch wurden im Kreis Viersen 140 Brutpaare festgestellt.

Zu den bevorzugten Lebensräumen mit hoher Siedlungsdichte zählen die Schwalm-, Nette- und die Niersauen, die von Kopfweiden umstanden sind sowie „auennahe Daurgrünlandflächen als Nahrungsraum“ mit nahe liegenden Höfen als Brutstandort.

           

            Die ornithologischen Jahresberichte für den Kreis Viersen der Jahre 2005 und 2007 geben mindestens 64 Brutpaare bzw. mindestens 57 Brutpaare des Steinkauzes an, weisen aber gleichzeitig auch auf die Unvollständigkeit dieser Daten hin, da in diesen Zeiträumen keine systematischen Brutbestandserfassungen stattgefunden haben und sich auf Nistkastenkontrollen oder Einzelbeobachtungen berufen wird.

 

3.2. Lebensräume in Willich

Im Gebiet der Stadt Willich, bestehend aus den Stadtteilen Willich, Anrath, Schiefbahn und Neersen, gibt es noch einige für den Steinkauz geeignete Lebensräume. Dazu zählen u.a. die Kopfweidenbestände am Münchheidener Graben  oder am Fleutbach, die Dauergrünlandflächen der Dickerheide oder die Streuobstwiesen einiger umliegender Bauernhöfe wie dem Berderhof

 

Abbildung 5 zeigt Kopfweiden am Münchheidener Graben als natürlichen Lebensraum des Steinkauzes in Willich.

 

                             

 

                                                     Abbildung 5

 


[1] Thiede, W. ,Greifvögel und Eulen, S.86 Z.9.ff., München, 1999

       Bezzel, E. , Vögel, S.310 Z. 1.ff., München, 2006

       de.wikipedia.org/wiki/Steinkauz                 

[2] Paläarktis = Landmassen Europas, Nordafrikas und Asiens (südlich bis zum Himalaja begrenzt)

[3] Richarz, K. , Hormann, M. , Nisthilfen für Vögel S.146 Z. 3, Wiebelsheim, 2008

[4] Richarz, K. , Hormann, M. , Nisthilfen für Vögel S.146 Z. 4, Wiebelsheim, 2008

[5]de.wikipedia.org/wiki/Steinkauz

  Richarz, K. , Hormann, M. , Nisthilfen für Vögel S.146 Z. 1 ff., Wiebelsheim, 2008

  Bezzel, E. , Vögel, S.310 Z. 13.ff., München, 200

[6] Bezzel, E., Vögel – Treffsicher bestimmten mit dem 3er-Check, S.128 Z. 10f., München, 2008

[7] Thiede, W. ,Greifvögel und Eulen, S.86 Z.15.ff., München, 1999

[8] Perrins, C. , Vögel, S.142 Z.21 ff., London, 1987

   http://de.wikipedia.org/wiki/Steinkauz

  Thiede, W. ,Greifvögel und Eulen, S.86 Z.110.ff., München, 1999

  Bezzel, E., Vögel – Treffsicher bestimmten mit dem 3er-Check, S.128 Z. 2ff., München, 2008

[9]http://de.wikipedia.org/wiki/Steinkauz

  Thiede, W. ,Greifvögel und Eulen, S.86 Z.15.ff., München, 1999

  Richarz, K. , Hormann, M. , Nisthilfen für Vögel S.146 Z. 16 ff., Wiebelsheim, 2008

 

[10] Richarz, K. , Hormann, M. , Nisthilfen für Vögel S.145 Z. 2 ff., Wiebelsheim, 2008

    http://de.wikipedia.org/wiki/Steinkauz#Mensch_und_Steinkauz

    http://www.eulenwelt.de/interessantes_huettenjagd.htm

    www.eulenwelt.de/interessantes_eulen_athen.htm

 

 

[11]http://de.wikipedia.org/wiki/Steinkauz_%28Art%29#Mortalit.C3.A4tsursachen  Z.13

[12] Richarz, K. , Hormann, M. , Nisthilfen für Vögel S.146 Z. 31ff., Wiebelsheim, 2008

[13] Richarz, K. , Hormann, M. , Nisthilfen für Vögel S.147 Z. 3, Wiebelsheim, 2008   

 

[14]http://de.wikipedia.org/wiki/Steinkauz_%28Art%29#Bestandsentwicklung

    nrw.nabu.de/tiereundpflanzen/steinkauz/

    Richarz, K. , Hormann, M. , Nisthilfen für Vögel S.146 Z. 12 ff., Wiebelsheim, 2008           

    de.wikipedia.org/wiki/Steinkauz_%28Art%29

    Richarz, K. , Hormann, M. , Nisthilfen für Vögel S.146 Z. 31 ff.-S.147 Z.1 ff., Wiebelsheim, 2008

    Forßmann, K., Steinkauz 1996, S. 2 Z. 4 ff., Willich, 1996