Die SWK planen einen Elektrolyseur (5 MW) auf ihrem Betriebsgelände zur Versorgung ihrer neuen, emissionsfreien Wasserstoffbusse. Die Bürger der angrenzenden Siedlung machen dagegen mobil (https://www.haltwasserstoff.de ). Am 7.3.2025 fand eine Diskussionsveranstaltung bei den Stadtwerken statt. Herr Schulte von der WZ hat die Inhalte sehr gut zusammengefasst (WZ vom 9.4.2025: https://www.wz.de/nrw/krefeld/anwohner-gegen-stadtwerke-krefeld-die-debatte-zum-wasserstoff_aid-126117135 - leider gebührenpflichtig, 99 Cent).
Ich bedauere den Streit, da neben den lokalen Interessen der Anwohner, die grundsätzlichen Fragen zur Sinnhaftigkeit des Elektrolyseurs meist zu kurz kommen bzw. verzerrt dargestellt werden. Deshalb hier ein paar Gedanken zur Einordnung. Zum Verständnis muss ich allerdings etwas ausholen:
Woher kommt Wasserstoff?
Wasserstoff wird derzeit i.d.R. aus Erdgas hergestellt (meist Dampfreformierung). Dabei entsteht aber klimaschädliches CO2. Dieses müsste aufgefangen und eingelagert werden, um Klimaneutralität zu erreichen. Das aber ist teuer, aufwändig und umstritten. Als klimaneutrales Verfahren bietet sich deshalb alternativ in erster Linie die Aufspaltung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff mit Hilfe von Strom an. Dies geschieht in Elektrolyseuren. Allerdings braucht man für Klimaneutralität dazu „grünen Strom“.
Wofür brauchen wir Wasserstoff?
Hauptsächlich wird der Wasserstoff in der Industrie gebraucht. Die Chemie braucht ihn als Grundstoff für zahlreiche Prozesse. Die Stahlindustrie und die Zementindustrie könnte damit ihre Prozesse dekarbonisieren. Er wird auch für Prozesswärme in verschiedensten anderen Produktionen gebraucht, wo jetzt i.d.R. Gas eingesetzt wird. Wasserstoff wird voraussichtlich auch im Transport eine Rolle spielen (Schiffe, Fernverkehr und Spezialanwendungen). Schließlich kann Wasserstoff auch in allen anderen Prozessen eingesetzt werden, in denen wir derzeit Erdgas benutzen. Dies könnte z.B. zum winterlichen Spitzenlastausgleich in Heizwerken zur Erzeugung von Fernwärme sinnvoll sein. Manche propagieren ihn auch zum Heizen, was aber vermutlich am Preis scheitern wird und auch energetisch ineffizient ist (vertiefend siehe auch Blog 14 und 26). Wasserstoff wird aber auch als wichtiges Bindeglied der Energiewende betrachtet. Dies sei kurz erläutert.
Die Energiewende stößt auf Hindernisse
Die Energiewende hat erfreuliche Fortschritte gemacht. Regenerative Energiequellen, vor allem Sonne und Wind, stellen schon über 50% unseres Stromes in Deutschland bereit (der Wärmebereich muss noch folgen). Angestrebt werden über 80%. Der Ausbau stößt aber jetzt auf Widerstände. An sonnigen oder/und windigen Tagen (vor allem an Wochenenden und Feiertagen) übersteigt das Angebot immer häufiger den Verbrauch. Der Strompreis stürzt dann ins Negative. Anlagen müssen immer häufiger zeitweise abgeschaltet werden. Das drückt auf die Wirtschaftlichkeit.
Andererseits gibt es die Stunden und Tage, an denen wenig Sonne scheint und kein Wind weht – die sogenannten „Dunkelflauten“. An diesen Tagen steht nicht genug regenerativer Strom zur Verfügung, Gas- und Kohlekraftwerke müssen einspringen.
Das Problem muss gelöst werden
Überbrückung ist zeitweise mit Batteriespeichern (sowohl im individuellen Haushalt als auch in Form von Großbatterien) möglich, die derzeit rasant im Preis fallen und massiv ausgebaut werden. Damit ist zumindest ein stundenweiser Ausgleich von Stromspitzen und – lücken möglich. Batterien können aber nicht das wachsende „Überangebot“ von Solarstrom im Sommer bis in den Winter speichern. Das können Pumpwasserspeicher, für die in Deutschland aber kaum noch Ausbaumöglichkeiten bestehen. Wir brauchen also noch andere Energiespeicher. Über unterirdische Wärmespeicherung (Aquiferspeicher) wurde bereits berichtet (Blog 57). Aber wie könnte Strom langfristig gespeichert werden? Es gibt diverse (mechanische) Technologien – für kleinere Anwendungen. Was könnte in großem Stil helfen?
Die „Wasserstoff-Wirtschaft“
Bereits 1993 bezeichnete der Visionär Hermann Scheer die „Wasserstoffwirtschaft“ als „Notwendigkeit“ (Hermann Scheer: „Sonnenstrategie“, Piper 1993, Seite 141). Seither wurde mit zunehmender Regelmäßigkeit Wasserstoff als Zukunftstechnologie propagiert. Mit Überschussstrom solle mit Elektrolyseuren Wasserstoff (und Sauerstoff) produziert werden, welcher gespeichert werden kann und bei Bedarf mit Brennstoffzellen wieder in Strom umgewandelt werden.
Hakt der „Hochlauf“ von Wasserstoff?
An einem Bedarf für Wasserstoff kann man zusammenfassend kaum zweifeln. Erdgas muss schließlich allenthalben ersetzt werden. Nun häufen sich im Moment die Pressemeldungen, die von einem „verzögerten Hochlauf“ der Wasserstoffwirtschaft berichten (siehe auch Blog 52). Es fehlt zwar nicht an potenziellen Interessenten und Produzenten. Konkrete Verträge aber kommen nicht zustande, da der Preis von „grünem Wasserstoff“ immer noch deutlich über dem von fossil erzeugtem Wasserstoff liegt und dann, mangels Abnahme, auch Großinvestitionen in Produktionsanlagen ausbleiben (überlegt werden auch Produktionsverlagerung, siehe Blog 49). Es gibt zwar viele Ankündigungen, konkrete Projekte nehmen zwar zu (https://h2-news.de/projekt-karte/ ), sind aber noch zu wenige bzw. zu klein. Auch das Ausland überbietet sich zwar mit Zukunftsvisionen. Sonnenreiche Länder in Nordafrika, mittlerem Osten und auch Australien sehen darin wichtige Einkommensquellen (Ersatz auch für das gefährdete Ölgeschäft). Viele Großprojekte sind in Planung. Transport und Abnahme aber bleiben noch unkonkret. (Siehe dazu auch Blog 45). Viele neue Technologien fangen aber so an. Anlaufprobleme sind kein Gegenargument:
Beispiel: Hochlaufprobleme gab es auch bei Solarenergie
Solche Probleme im Hochlauf gab es bei vielen Technologien – sie sprechen aber nicht dagegen, siehe Solarenergie: Auch die Photovoltaik trat zu Anfang mühsam auf den Plan. Bis Ende der 80er Jahre gab es nur Spezialanwendungen (z.B. abgelegene Messanlagen, Satelliten, Solaruhren etc.). Als ich 1991 die eine 6 kW-Anlage auf mein Dach baute, wurde ich schräg angesehen: „Rechnet sich das denn?“ Ich habe dann immer gegengefragt: „Rechnet sich denn ein Mercedes?“ (leider kostete die Anlage entsprechend viel). Ich glaubte aber, Zukunftstechnologie „um jeden Preis“ fördern zu müssen, denn dass der Schaden des Nichtstuns für zukünftige Generationen groß sein würde, hatte damals gerade der Enquetebericht des Bundestages zu den Klimaveränderungen (1987) eindrucksvoll zusammengestellt. Praktisch alle seine Prognosen sind inzwischen auch bestätigt und treten nach und nach ein. Photovoltaik fristete trotzdem noch 10 Jahre lang ein Nischendasein. Maximal 4% der Stromproduktion hielt man damals für möglich. Dann wurde, nach gedanklicher Vorarbeit des Solarenergie-Fördervereins Aachen seit 1989 sowie wiederum von Hermann Scheer, Michaele Hustedt und Hans-Josef Fell am 1. April 2000 bundesweit die „kostendeckende Einspeisevergütung“ gesetzlich verankert. Sie war nicht so „kostendeckend“ wie eigentlich gefordert, reichte aber zur Initialzündung von breitem bürgerschaftlichem Engagement. Dach-Solar wurde gesellschaftsfähig, die Preise für Anlagen purzelten, Deutschland baute eine weltweit führende Solarindustrie auf. Leider wurde die Vergütung des sauberen Stromes in den Folgejahren verwässert, die deutsche Solarindustrie brach zusammen, die Chinesen übernahmen; mit Erfolg! Heute produziert eine Solaranlage in einem sonnigen Land Strom für 1 Cent pro Kilowattstunde – in Deutschland für zwischen 4 Cent (Freiflächenanlagen) und 8-13 Cent (Dachanlagen). Das ist konkurrenzlos billig - und der Preis sinkt weiter.
Zweites Beispiel: Elektromobilität
Ein zweites Beispiel illustriert noch einen anderen Aspekt: In den 90er Jahren begann eine Diskussion, welche Technologie perspektivisch den Benzin- und Dieselmotor ersetzen würde. Die Meinungen gingen auseinander: BMW konstruierte damals das Modell eines Wasserstoff-Autos. Auch Toyota setzte frühzeitig auf diese Technologie (Toyota-Mirai). Andere favorisierten das Elektro-Auto. Elon Musk entschied das Rennen bekanntermaßen durch die Massenproduktion des Tesla. Staatliche Förderung kam hinzu. Die bessere Energieverwertung eines Elektroautos favorisiert auch theoretisch die Breitenanwendung dieses Antriebstyps (siehe auch mein kritischer Blog 19 zu Wasserstoffbussen). Dennoch setzen noch viele Hersteller (auch in China, dem Vorreiterland für Elektromobilität) parallel auch auf Wasserstoff – besonders für bestimmte Spezialanwendungen (LKWs, Langstreckentransport etc.).
Während also bei der Einführung der Solarenergie vorwiegend die Kosten hinderten, war es bei der Antriebsart für Autos auch die Unsicherheit, welche Technologie sich durchsetzen würde, die den Fortschritt bremste. In beiden Fällen aber führte letztlich eine Kombination aus Förderung, unternehmerischer Initiative, Klimaengagement der Bevölkerung und dadurch schließlich Kostendegression zu einem erfolgreichen Beginn des Hochlaufes.
Wo steht der Wasserstoff?
Die Wasserstoff-Technologie steht dem gegenüber noch am Anfang: Zweifel bremsen entschlossenes Handeln. „Zu teuer!“ heißt es, „zu wenig Grünstrom bei uns!“, „Falscher Weg!“ Zwar wird dem Wasserstoff in allen Energiewendeszenarien seit Jahren stets eine hohe Bedeutung für die Energiewende zugebilligt (für die frühen „Big-five“-Szenarien z.B. zusammenfassend im Prognos-Vergleich https://www.prognos.com/de/projekt/vergleich-der-big-5-klimaneutralitaetsszenarien ). Andererseits dämpfen auch wichtige Stimmen immer wieder die Hoffnungen (z.B. EON im März 2025 mit seinem „Playbook“ https://www.eon.com/content/dam/eon/eon-com/eon-com-assets/documents/politics/en/eon-the-energy-playbook.pdf ) und geplante Projekte werden abgeblasen (diese Tage z.B. in Ulm oder der Uckermark). Ein Tesla des Wasserstoffes, d.h. eine überzeugte Industrie, die einen Zukunftsgewinn sieht, plus überzeugte und entschlossene Regierungen, die dies (vorübergehend!) fördern, könnten aber vielleicht einen Turbo zünden.
Könnte speziell die Mobilität den Turbo zünden?
Angesichts der Probleme des Hochlaufes gibt es erste Stimmen, die der Mobilität eine wichtige zündende Rolle zubilligen. Im Transport könnte der Wasserstoff vielleicht am ehesten die Wirtschaftlichkeitsschwelle überschreiten und dann, durch Kostendegression wie bei der Solarenergie, die anderen Anwendungen mit Anlaufproblemen nachziehen. Dazu z.B. Prof Sterner Professor für Energiewirtschaft in Regensburg:
https://h2-news.de/h2-on-air/h2-on-air-folge-9-verkehrswende-wasserstoff-mobilitaet/ . Wasserstoff-Busse im ÖPNV, wie sie von vielen Stadtwerken derzeit eingeführt werden, können deshalb ein wichtiger Baustein sein - trotz aller Grundsatzkritik (Blog 19) (Wo z.B.: http://265071.93610.seu2.cleverreach.com/m/16033066/1096625-220021f7038ace666668d2cc802d7f0a127285265bd2ba2f456c3ca9a952fbc05cc6b176e26976ab809809de799ae88c). Es ist davon auszugehen, dass der Einsatz auch für Krefeld wirtschaftlich durchgerechnet wurde – Stadtwerke sind keine gemeinnützigen Organisationen. Dass es Förderungen gibt, ist im Hochlaufprozess sinnvoll und nicht verwerflich (siehe Solarenergie).
Der Streit um den Elektrolyseur der Stadtwerke
Jetzt komme ich endlich zu dem Elektrolyseur der Stadtwerke. Nach Ankündigung durch die SWK und einer Infoversammlung für die Anwohner im Herbst 2024 formierte sich eine Bürgerinitiative gegen den Elektrolyseur: „Zunächstmal-Halt-Wasserstoff!“, die inzwischen über eine gut gestaltete Internetseite verfügt (https://www.haltwasserstoff.de ). Der Widerstand wird mit Bannern, Infoveranstaltungen und Pressearbeit sehr öffentlichkeitswirksam vorgetragen – wenn auch ein kürzlich verteiltes Infoblatt für die Anwohner nach meinem Geschmack ein bisschen zu viel „Katastrophen-Optik“ enthielt. Auch hört man sehr viel grundsätzliches Misstrauen – gegenüber den Stadtwerken, der Stadt, der Industrie überhaupt usw..
Welche Argumente werden diskutiert?
In der Debatte kursieren sehr viele Argumente. Die Kritik richtet sich in erster Linie gegen den geplanten Standort, wie auch bei der Veranstaltung bei den SWK bestätigt wurde. Entsprechend steht die persönliche Betroffenheit im Vordergrund: z.B. Große Speichertanks könnten explodieren. Die Anlage werde (trotz Lärmschutz) sehr laut sein. Die hohe Lärmschutzwand sei hässlich und bedrückend. Abstände würden nicht eingehalten. Die Häuser verlören ihren Wert. Es wird aber auch erweitert argumentiert: Der Wasserschutz nicht gewährleistet. Wasserstoff sei ein Irrweg, ein Konstrukt der Gaslobby. Das Verfahren sei intransparent. Der Nutzen wird in Frage gestellt. Anlage und Busse seien nicht aufeinander abgestimmt. Wasserstoff müsse „importiert“ werden und die Lagerung sei kritisch. Wasserstoffbusse seien ineffizient (siehe dazu auch Blog 19). Die Fördergelder seien „verschwendet“. Und schließlich: Es soll „Überschussstrom“ aus regenerativen Anlagen gespeichert werden; einerseits ein kleiner Schritt in Richtung der Lösung des eingangs geschilderten Überschussdilemmas. Andererseits gibt es in Krefeld noch kaum für diesen Zweck verfügbaren regenerativen Strom (EEG-Anlagenstrom von den Dächern muss an der Börse vermarktet werden). Wohl aber wollen die SWK eine geeignete PV-Anlage bauen. Ob aber dann wirklich ein netzdienliches Konstrukt herauskommt, ist noch zu zeigen. Wirklichen regenerativen „Überschussstrom“ wird es zunächst erst selten geben – jedenfalls zu wenig, um die Busse zu speisen und einen wirtschaftlichen Betrieb es Elektrolyseurs zu ermöglichen. Vermutlich allerdings dann, wenn wir ein Dutzend große Windkraftanlagen in Krefeld haben und v.a. deutschlandweit der Überschussstrom zunimmt......
Wie geht es weiter?
Das Thema ist so komplex und in vielen Punkten umstritten bzw. standpunktabhängig, dass man argumentativ kaum mehr eine Lösung finden kann. Ein Versuch, die zugrunde liegenden bzw. geschürten Ängste zu relativieren wird scheitern. Hinweise auf die Gefahr der Gasleitungen in den meisten der Haushalte, das Risiko der Kraftfahrzeuge (Unfälle, Benzin, Batterien) in den Garagen aber auch die Explosionsgefahr von Tankstellen oder Unfälle im Schrottreaktor Tihange führen zwar zu Debatten, mindern aber nicht die inzwischen zunehmend verhärtete Angst und Gegenwehr. Gewinne für die Lebensqualität (weniger Dieselemissionen und -lärm, Lagerung von Brennstoffen etc.) werden unterbewertet. Auch der Hinweis, dass den Anliegern vielleicht in 10 Jahren preiswerter Wasserstoff für ihre Heizungen angeboten werden könnte (die SWK wollen ja, je nach Entwicklung, eventuell „günstig gelegene“ Siedlungen versorgen) und diese dann die Angst nochmals unter anderem Vorzeichen überdenken müssten, hilft jetzt nicht.
Es bleiben aus meiner Sicht drei aktuelle Wege: 1) Es wird ein anderer Standort gefunden. Schon jenseits des nächsten Gebäudes würde die Angst der Anwohner deutlich reduziert. 2) Die SWK führen das Projekt durch (mit möglichst vielen Sicherheitsmaßnahmen) und die Angst der Anwohner mindert sich im Betrieb. 3) Die SWK treten von dem Projekt zurück.
Subjektive Einschätzung
Für mich persönlich stehen die Klimaveränderungen mit ihren Folgen immer noch ganz oben auf der Gefahrenliste – vor allem für unsere Nachkommen. Deshalb habe ich alle Pioniertechnologien unterstützt und würde mir auch einen Elektrolyseur in Keller oder Garten stellen.
Wie begründet, spricht aus meiner Sicht alles dafür, dass wir Wasserstoff brauchen. Um Zukunftstechnologien durchzusetzen, brauchen wir Förderungen, Pioniere und Massenanwendung für den Hochlauf. Wenn Wasserstoffmobilität den Hochlauf unterstützt, ist dies für mich ein Argument, welches auch bei geringerer Energieeffizienz (vorübergehend) führend sein kann. Wir müssen zudem den Umgang mit Zukunftstechnologien erlernen. Wenn die Stadtwerke früh Erfahrungen sammeln, können sie frühzeitig auch neue Anwendungen erschließen, die Krefeld zugutekommen (z.B. der Industrie). Sie stehen dann auch bereit für die Welle von Überschussstrom, die es eines Tages mit höchster Wahrscheinlichkeit geben wird. Elektrolyseure werde dann Alltag sein, wie heute die Heizungen oder Kraftfahrzeuge, die derzeit (und noch für einige Jahre) ganz still und leise in unseren Kellern und Garagen mit Explosivstoffen arbeiten. Sogar für Privatanwendungen gibt es die Möglichkeit der Zwischenspeicherung von Solarstrom für den Winter mittels Elektrolyseuren. Der Hochlauf wird vieles ermöglichen – siehe Solarenergie. Wohin der Weg führt, wird Jahr für Jahr deutlicher werden (siehe Elektromobilität). Man folgt zunächst den bestbegründeten Hoffnungen. Die Begeisterung kommt in diesem speziellen Fall aber leider wieder zu kurz – wie so oft in der Energiewende.