Am 28. Mai 2025 ereignete sich im Lötschental im Kanton Wallis in der Schweiz eine Katastrophe: Vom kleinen Nesthorn (ca. 3.800 m hoch) stürzten mehrere Millionen Tonnen Felsmaterial auf den Birchgletscher. Der Gletscher brach zusammen. Eine gewaltige Schutt- und Eislawine ergoss sich in das Tal und verschüttete große Teile des Dorfes Blatten. Der Klimawandel spielte bei dem Unglück eine zentrale Rolle: Dauerfrostböden tauen weltweit und rutschen damit an steilen Hängen leichter ab; Gletscher tauen und werden ebenfalls instabil. Im Lötschental kam beides zusammen.
Zum Glück konnten sich alle Einwohner des Dorfes den Gefahrenbereich rechtzeitig verlassen (bis auf einen Schäfer, der sich oberhalb des Dorfes befand). Schon Tage zuvor hatten Geologen starke Bewegungen im Fels registriert und zu einer Evakuierung des Dorfes geraten. Diese erfolgte zehn Tag zuvor vom 17. Bis 19. Mai 2025. Es gab keine Proteste, die Bevölkerung folgte der Behördenanweisung rasch und diszipliniert. Offenbar war die Gefahr allen bewusst. Es wusste keiner, wann der Berg rutschen würde und wie stark. Aber die Möglichkeit einer Katastrophe war so groß, dass Abwarten für niemand eine Option war.
Ganz anders ist dies mit anderen klimabedingten Gefahren
Gerne hätte ich es bei meiner Kurzbeschreibung der Atlantischen Umwälzströmung (Atlantic Meridional Overturning Circulation – AMOC, in Teilen auch „Golfstrom“ genannt) in Blog 55 belassen, die noch recht vorläufige Aussagen zur Geschwindigkeit der Abschwächung dieser wichtigen Strömung machte (inzwischen habe ich schon einzelne warnende Studien ergänzt). Auch hätte ich gerne die Abfolge der vorausgesagten Kipp-Punkte aus Blog 43 (Erläuterung siehe dort) bei Steigerung der Durchschnittstemperatur der Welt um über 1,5 Grad gegenüber dem vorindustriellen Niveau so belassen, dass ein Zusammenbruch der AMOC noch unter „ferner liefen“ gelistet war. Leider machen neue Studien eine neue Bewertung notwendig. Ich habe gezögert, ob ich dies in einem neuen Blog darstellen sollte – auch weil ich die Erkenntnis gerne selbst verdrängen würde. Andererseits rettete Einsicht in die Zusammenhänge die Bürger von Blatten. Es ist also wichtig den Stand der Wissenschaft zur Kenntnis zu nehmen. Es sind eine ganze Reihe neuerer Studien. Ich werde die Kernerkenntnisse hier nur in aller Kürze auflisten:
Bedeutung der Atlantischen Umwälzströmung (AMOC): Sie transportiert Wärme mit einer Leistung von einem Petawatt (1015 Watt) von der Südhalbkugel nach Nordeuropa. Das ist etwa 50mal mehr Energie als die gesamte Menschheit verbraucht. Eine gigantische Klimamaschine. Sie garantierte damit in den zehn Jahrtausenden seit der letzten Kaltzeit eine große und einigermaßen stabile Klimazone, in der wir unsere landwirtschaftlich geprägte Kultur Schritt für Schritt entwickeln konnten - sowohl im Norden, den sie wärmt (die Nordhalbkugel ist dadurch ca. 1,4°C wärmer als die Südhalbkugel), als auch im Süden, den sie vor Überhitzung schützt. Und wir sind heute mehr denn je auf eine ertragreiche Landwirtschaft für die Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung angewiesen. 1987 stellte Wally Broeker anhand von Tiefseesedimenten und Bohrungen auf Grönland schon fest, dass sich das Klima im Laufe der Jahrtausende des Öfteren sprunghaft veränderte. Er vermutete Änderungen der AMOC als Ursache. Er meinte damals schon, dass wir mit unseren Treibhausgas-Emissionen „Russisch Roulette“ mit unserem Klima spielen. Das komplexe System, getrieben von einem austarierten Gleichgewicht aus feinen Unterschieden in Temperatur und Salzgehalt, gerät aus den Fugen. Neuere Forschung legt nahe, als würden die derzeitigen rechnerischen Klimamodelle einen zu stabilen Zustand der AMOC ermitteln, während reale Messungen in der Natur eine fortgeschrittene Instabilität nahelegen. Eine umfassende aktuelle Zusammenfassung der Zusammenhänge mit erklärenden Grafiken findet sich bei Rahmstorf: https://tos.org/oceanography/article/is-the-atlantic-overturning-circulation-approaching-a-tipping-point ).
Historische Klimaforschung: Interessant ist ein Rückblick auf das Eem-Zeitalter ca. 126.000 bis 115.000 Jahren vor heute. Es war die letzte Warmzeit vor der jetzigen Warmzeit, die vor ca. 10.000 Jahren begann. Dazwischen lag eine ca. 100.000jährige Kaltzeit mit überwiegend massiver Vereisung der Pole. Die Temperatur lag ca. ein Grad über der Temperatur des vorindustriellen Zeitalterns (also der 10.000 stabilen Jahre bevor unser aktueller Temperaturanstieg begann). Das Meer stand etwa so hoch wie heute. Grönland und die Antarktis wiesen in etwa den gleichen Vereisungsgrad auf wie heute. Die Neanderthaler bevölkerten Europa. Vieles war ähnlich wie heute. Dann plötzlich stieg der Meeresspiegel innerhalb von 100 Jahren einige Meter an (https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0277379116303195 ), weil Grönland und die Westantarktis abzutauen begannen. Die dadurch hohe Frischwasserzufuhr beschleunigte das Tauen exponentiell und die AMOC versiegte, was zu einem Temperatursturz auf der Nordhemisphäre führte (https://acp.copernicus.org/articles/16/3761/2016/acp-16-3761-2016.html ). Es folgte die 100.000jährige Kaltzeit mit Vereisung Nordeuropas. Heute ist die Temperatur bereits 1,5 Grad höher als in der vorindustriellen Zeit – und das Tauen der Eisschilde hat erneut begonnen. Damals war vermutlich die Stellung der Erde zur Sonne entscheidend für das Überschreiten des AMOC-Kipp-Punktes. Heute sind es unsere Emissionen von Klimagasen.
Beschleunigte Erwärmung in den letzten Jahren: In einer sehr engagierten Arbeit analysieren Hansen et al., warum der Temperaturanstieg der Erde in den letzten Jahren sprunghaft zugenommen hat (https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/00139157.2025.2434494 ). Sie beklagen, dass der Weltklimarat (IPCC) diesen neuerlichen Temperaturanstieg systematisch unterschätzt und äußern die Befürchtung, dass wir vermutlich schon jetzt die selbstverstärkenden Prozesse in Gang setzen, die im Eem-Zeitalter zum Ende der Warmzeit geführt haben – inklusive Abbruch der AMOC innerhalb von 50-150 Jahren. Diese Zeitschätzung unterstützen auch andere Wissenschaftler (z.B. Ditlevsen und Ditlevsen 2023 https://www.nature.com/articles/s41467-023-39810-w , van Westen 2024 www.science.org/doi/10.1126/sciadv.adk1189 , Zhu et al. 2023 https://www.nature.com/articles/s41467-023-36288-4 , Li et al. 2025 https://www.nature.com/articles/s43247-025-02589-3 , Drijfhout et. al 2025 https://iopscience.iop.org/article/10.1088/1748-9326/adfa3b ).
Meeresströmungsveränderungen auch in anderen Bereichen: Noch beunruhigender als die Erkenntnisse zu AMOC sind neuere Studien zum Südpol, ein Bereich, der bisher weniger beachtet wurde, da das Meereseis dort bis 2016 eher noch etwas zuzunehmen schien. Seither aber geht es rascher zurück als das Meereis im Norden. Sprunghafte Veränderungen von Meereisausdehnung, Meeresströmung und Ökosystem kündigen sich an. Ein Abrutschen eines Großteiles des Westantarktischen Eispanzers steht bevor (mit Meeresspiegelanstieg von mehreren Metern). In einer neueren Arbeit ist dies kurz aber umfassend und relativ verständlich zusammengefasst. Nur eine umgehende Klimastabilisierung zwischen plus 1,5° und 2° könne die krisenhaften Veränderungen noch begrenzen (Original zugangsbeschränkt: https://www.nature.com/articles/s41586-025-09349-5, Zusammenfassung: https://www.antarctica.gov.au/news/2025/new-study-confirms-abrupt-changes-underway-in-antarctica/ auch https://link.springer.com/article/10.1007/s13280-024-02101-9 ). Auch aus anderen Meeresbereichen werden neuartige Strömungsveränderungen berichtet: Aktuell blieb die sonst regelmäßige saisonale nährstoffreiche aufsteigende Strömung im Golf von Panama aus – mit entsprechenden Folgen für die Fischerei (https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.2512056122 ). Die Ozeane scheinen ihre stabilisierendes Verhalten der letzten 10.000 Jahre grundlegend zu ändern.
Was passiert, wenn die AMOC versiegt: Eine grundsätzliche Umverteilung des Klimas auf dem Globus träte ein. Erste Zeichen sind schon erkennbar („Kälteblob“ über dem Nordatlantik). Beginnend noch in diesem Jahrhundert sänken die Temperaturen hoch im Norden, verbunden mit starkem Meeresspiegelanstieg. Ein Eispanzer würde sich vom Nordpol Richtung Süden ausbreiten (und damit den Meerespiegel über hunderte Jahre wieder senken). Er war „kürzlich“, während der letzten Eiszeit, sogar bis Krefeld gekommen (der Hülser Berg ist als Endmoränenrest Zeugnis davon). Auf der Südhalbkugel würde die Durchschnittstemperatur mehrere Grad steigen. Weite Gebiete würden hitzebedingt unbewohnbar (https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2023-06/klimawandel-erderwaermung-klima-daten-hitze-unbewohnbar ), die Regenwälder würden versteppen und ihre Funktion im Wasserkreislauf verlieren. Landwirtschaftlich bearbeitbare Gebiete würden Mangelware. Wie schon in Blog 55 gesagt: Dazwischen gibt es dann eine sehr „ungemütliche“ Zone mit starken Wetterextremen aufgrund des extrem gestiegenen Temperaturgradienten (über 4°C Differenz zwischen Nord- und Südeuropa), in der wir Mitteleuropäer – zusammen mit Millionen von Klimaflüchtlingen - versuchen zu überleben. Über Jahrhunderte würde es vermutlich auf der ganzen Erde wieder kälter, da die sich im Norden ausbreitenden Eismassen die Sonneneinstrahlung zunehmend reflektieren und die Erde wieder auskühlen würde. Ob es dann für die Überlebenden wieder „gemütlicher“ wird?
Wo sind denn nun die Parallelen zum Lötschental?
Die Gemeinsamkeit ist, dass Fachleute sagen, dass eine Katastrophe droht und raten, Maßnahmen zu ergreifen. Der Unterschied ist, dass die Zusammenhänge unübersichtlicher sind, die Katastrophe ferner in der Zukunft liegt und sie weniger konkret vorstellbar ist. Es gibt zudem mehr Unsicherheiten. Fachleute geben das zu. Sie meinen aber übereinstimmend, dass die Wahrscheinlichkeit, dass unverändert fortgesetzte Emission von Klimagasen zu großen Problemen führen wird, inzwischen so groß ist, dass es fahrlässig wäre, auf weitere Beweise zu warten (siehe Rahmstorf – Link oben; auch die OECD https://www.oecd.org/content/dam/oecd/en/publications/reports/2022/12/climate-tipping-points_9994de90/abc5a69e-en.pdf ). Bis wir sichere Beweise hätten, wäre es definitiv zu spät zu handeln. Der Prozess wäre nicht mehr umkehrbar. Der Schaden wäre gigantisch. Zudem betonen alle Experten, dass „halbes Handeln“ die sprunghaften Klimaumschwünge nicht verhindern wird – so wie es im Lötschental nicht gereicht hätte, nur am Wochenende das Dorf zu verlassen. Man musste schon die unbequeme Flucht komplett antreten. Zum Glück war das ja allen Einwohnern von Blatten sofort klar. Den Bewohnern der Erde ist die AMOC-Problematik leider nicht klar.
Es gibt ja auch Steilvorlagen für „Verdränger“
Zum einen sind dies ernste und sorgfältig erstellt wissenschaftliche Arbeiten, die zu anderen Detailergebnissen kommen. So wird z.B. wiederholt die Geschwindigkeit der Abschwächung der AMOC diskutiert (z.B.https://www.researchgate.net/publication/389358421_Continued_Atlantic_overturning_circulation_even_under_climate_extremes; ). Verschiedene Computermodelle kommen zudem zu verschiedenen Ergebnissen – z.T. sogar die gleichen Modelle bei mehrfachen Durchläufen (https://journals.ametsoc.org/view/journals/clim/36/18/JCLI-D-22-0536.1.xml ). Missverständnisse treten auch durch die Wortwahl auf: Wenn Arbeiten eine Arbeit titelt, dass AMOC nicht so bald “zusammenbricht”, im Text aber eine deutliche Abschwächung bestätigt, fühlen sich die “Klimaskeptiker” bestätigt; der reale Prozesse aber ist der Gleiche.
Es gibt aber auch politische Tendenzen, die immer konkretere Grundlagenforschung insgesamt in Frage zu stellen (vor allem bei populistischen Parteien). So gab z.B. das Energieministerium der USA im Juli 2025 eine 140seitige Stellungnahme heraus, die die Gefahren des Klimawandels stark herunterspielt. (https://www.energy.gov/sites/default/files/2025-07/DOE_Critical_Review_of_Impacts_of_GHG_Emissions_on_the_US_Climate_July_2025.pdf ).
Medien stimmen ein: In Deutschland z.B. „entlarvt“ DIE WELT „umstrittene Katastrophenprognose“ (https://www.welt.de/wissenschaft/plus68abf4168c33b226bcae6cdd/Klimawandel-Der-Skandal-um-die-umstrittene-Klimastudie.html , http://guggenberger.me/2025/08/30/klimastudie-aus-potsdam-wie-fragwuerdige-prognosen-politik-und-wirtschaft-in-die-irre-fuehrten/ ). Sie erklärt eine Veröffentlichung mit drastischen Worten als wissenschaftlich falsch und sogar von politischen Verstrickungen manipuliert. Sie erweckt den Anschein, als ob damit auch alle anderen weltweiten Klimastudien und die politischen Konsequenzen zweifelhaft seien (dabei geht es in der kritisierten Studie “nur” um Abschätzung von ökonomische Folgen, nicht um physikalische Ursachen des Klimawandels). Will man sich eine Meinung bilden, muss man alle Artikel (sowohl die Originale als auch die Diffamierenden) schon sehr genau lesen. Das ist mühsam. Verdränger und Leugner entscheiden sich daraufhin gerne zu warten, bis sie die Lawine mit eigenen Augen rollen sehen. Leider ist es dann zu spät zu laufen. Und es wundert, dass die realen Hitzewellen, Starkregen, Waldbrände, Gletscherschmelze, Meeresspiegelanstieg etc. noch nicht überzeugend genug sind.
Klimaschutz tritt in der Wahrnehmung als Problem zurück
Die USA führen - gegen alle Evidenz in ihrem Land - eine komplette Wende durch, leugnen Klimawandelfolgen und schaffen Klimapolitik ab. Viele Länder bessern ihre unzureichenden Klimaziele nicht nach (momentan nehmen wir global Kurs auf 2,7°C Temperaturanstieg). Großbanken verabschieden sich reihenweise von Neutralitätsversprechen. Die bei der Klimakonferenz 2024 in Baku beschlossene Verdreifachung der Erneuerbaren Energien bis 2030 wird einfach nicht umgesetzt. Die EU schwächt ihre Klimarhetorik und manche Maßnahmen ab, viele Firmen ebenfalls. Bundeskanzler Merz spricht ständig negativ über Elemente der Energiewende, statt zu motivieren. Wirtschaftsministerin Reiche betont lieber die Notwendigkeit der Versorgungssicherheit (als wäre das ein Gegensatz zu Nachhaltigkeit) und will schon gemachte Fortschritte der Energiewende wieder zurückdrehen.
Auch in Krefeld fehlt Klimaschutz bei der Kommunalwahl 2025 fast völlig
Krefeld, einst „Solarhauptstadt“ und früh auf dem Weg der Energiewende, NRW-weit „vorbildlich“ bei der Wärmplanung, hüllt sich sich zunehmend in Schweigen. Die wenigsten Parteien räumen Klimaneutralitätsprogrammen oder Energiewendezielen eine nennenswerte Rolle in ihren Wahlprogrammen für die Kommunalwahl 2025 ein. Eine große Partei erwähnt sie nicht einmal und spekuliert in der Presse (WZ 26.7.2025), dass es ja im Klimabereich einsparbare Stellen gäbe.
Katastrophengerede hilft nicht? Positiv geht auch!
Jetzt habe ich ein schlechtes Gewissen, da ich schon wieder auf Gefahren hinweise. Studien sagen, dass das nicht motiviert. Aber das Schicksal des Lötschentals zeigt, dass Wissen Leben retten kann! Aber ich sage es gerne nochmal von der positiven Seite: Wenn wir jetzt in Deutschland massiv in Überlandleitungen und Speicher investieren (was bereits erfolgreich begonnen ist, nur weitergeführt werden muss) und gleichzeitig die regenerative Energieerzeugung weiter ausbauen, werden wir in wenigen Jahren preiswerte und unerschöpfliche eigene Energie haben!!! Der sinnvolle Weg führt nach vorn. (Mitten im steilsten Anstieg stehen bleiben, weil es anstrengend ist, ist bei einer Bergtour das Schlechteste, was man tun kann). Deutschlands Städte sollten die Energiewende beschleunigen. Die Pläne liegen allenthalben vor. Sie sind in Gefahr, zerredet zu werden. Wenn aber alle motiviert mitziehen, geht es leichter. Industrie und Energieversorger haben das verstanden.
In Krefeld gehört dazu eine rasche Verabschiedung der Wärmeplanung, intensive Unterstützung der Bürger bei der Umsetzung, rasche „Vergrünung“ der Fernwärme, weiterer Ausbau von Solar- und Windenergie, Fortsetzung der Verkehrswende. Das kostet viel Geld; aber wenn wir fertig sind, sparen wir auch und wir haben für Jahrzehnte preiswerte und sichere Energie. Es kostet langfristig viel mehr, wenn wir zu wenig tun. Und erst recht kann jeder Einzelne etwas tun. Es geht darum, möglichst viel Emissionen möglichst schnell einzusparen. Wenn Sie fünf Minuten nachdenken, fallen Ihnen bestimmt mindestens zehn Möglichkeiten ein, wo sie lieber heute als morgen zur Emissionsminderung beitragen können (haben z.B. schon alle Ihre Lampen LED-Birnen?….). Es lohnt sich, auf begründete Warnungen zu hören. Fragen Sie die Bürger von Blatten im Lötschental!