Aktuelles aus der NABU-Gruppe Niederkrüchten

Foto: NABU Krefeld, Klaus Keipke
Schaufenster Uerdingen

Infos über den NABU und seine Aktivitäten in der Uerdinger Fußgängerzone

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Apfelsorten probieren am Naturschutzhof

Sortentüten ermöglichen ein Kennenlernen.

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Foto: Klaus Keipke
Tag der offenen Tür an der Eva-Lorenz-Umweltstation/NABU-Station

Positive Bilanz der gemeinsamen Aktion vom 19.09.2021

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Igelhäuser

14.07.2021 - Ausgehend von der großzügigen Spende der Schwalmtaler Firma Görges wurden in den letzten Wochen in den Gruppen Niederkrüchten und Schwalmtal weit über hundert der Igelhausbausätze an Igelfreunde übergeben. 

Die Bausätze wurden an die KITAs und Grundschulen der Gemeinden Niederkrüchten und Schwalmtal übergeben, die auf ihren Flächen Igelhäuser aufgestellt haben oder die Kinder haben die Igelhäuser in ihren heimischen Gärten aufgestellt. Ebenso wurden den jeweiligen Gemeindevertretern Igelhaus-Bausätze übergeben, um auf gemeindeeigenen Flächen unseren Igeln ein zusätzliches Wohnungsangebot bieten zu können.

Hier im Bild, Andreas Gisbertz, Bürgermeister der Gemeinde Schwalmtal, bei der Übergabe durch Jürgen Richterich

 

Vielen Dank sagen wir allen NABU-Kollegen aus Willich, die uns bei der Anlieferung der Igelhäuser nach Niederkrüchten geholfen haben.


Ein weiteres Schwalbenfreundliches Haus

18.05.2021 - Das Foto ist mit dem aktuellen Artikel in der RP verlinkt.

Foto: Ja/Knappe, Joerg (jkn), Rheinische Post, 18.05.2021


Natur braucht Freunde: Werde Naturschutzmacher!

Treten Sie ein für Mensch und Natur!

Der NABU ist seit über 100 Jahren im praktischen Naturschutz vor Ort aktiv, um die Vielfalt unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten. Heute betreut der NABU mehr als 5.000 Schutzgebiete in Deutschland. Von Fehmarn bis zum Bodensee laden 80 NABU-Naturzentren zum Natur erleben ein. Damit wir auch in Zukunft die Vielfalt und Schönheit der Natur vor unserer Haustür genießen können, braucht sie Ihren Schutz.

Auch in Niederkrüchten braucht die Natur unsere Unterstützung !!!




Eine tolle Sachspende

15.05.2021 - Im Rahmen unserer Werbeaktivitäten für die Neuanlage der Streuobstwiese Schmutzersweg haben wir eine sehr nützliche Sachspende erhalten. Frau Marlies Inderfuth, Oberkrüchten, übergab uns heute den fast fabrikneuen Hochgras-Wiesenmulcher DR51S6.

Mit ihm werden wir eine wertvolle Unterstützung unserer künftigen Pflegearbeiten haben. Gerade jetzt, wo wir die Wiesenflächen instand setzen, wird uns dieses Gerät viel Handarbeit abnehmen.

An dieser Stelle möchten wir uns nochmals ganz herzlich für diese großzügige Sachspende bedanken.


"Wir sind der Natur auf der Spur"

03.05.2021 - Unter diesem Motto besuchten heute zwölf Kinder der KITA Pusteblume, Oberkrüchten, in Begleitung ihrer Kindergärtnerinnen unsere Streuobstwiese "Hennesgarten".

Schon oftmals führte ihr Spaziergang entlang unserer Streuobstwiese. Jetzt war es so weit, dass die kleinen Naturforscher in unserer Begleitung mehr über das Leben unter, auf und über der Streuobstwiese erfahren konnten.


Knapp zwei Stunden haben wir hier mit der hoch motivierten Gruppe eine Vielzahl von Lebensräumen, Tier- und Pflanzenarten kennengelernt.
Da haben wir die Maulwurfshügel und Mauselöcher entdeckt. Beim Hocken auf dem Boden haben wir Bekanntschaft mit den Ameisen gemacht. Ein Hase gab sich die Ehre und hoppelte entspannt entlang der Wiese. Die Nistkästen der Meisen und die Brutröhren für den Steinkauz haben wir entdeckt. Die blühenden Kirsch- und Apfelbäume haben viele Bienen und Hummeln angelockt und überall summt und brummt es in den Bäumen. Auf einer Apfelblüte haben wir eine winzig kleine Kürbisspinne entdeckt.
Unter einem Apfelbaum entdeckten wir eine Vielzahl von Pilzen. Eine große Erdhummel krabbelte auf die Hand und die Kinder konnten das friedliche Insekt ganz aus der Nähe betrachten. Letztlich rundete der Besuch des Turmfalkenkasten den gelungenen Morgen ab.

Das wird nicht der letzte Besuch gewesen sein, denn wir haben jetzt einen monatlichen Besuch der Streuobstwiese vereinbart, verändert sich doch die Art der zu beobachtenden Tiere im Laufe des Jahres. So hoffen wir, beim nächsten Besuch vieles über Insekten vermitteln zu können.

Kinder sollten viel mehr Gelegenheit bekommen, mehr über unsere schöne Natur zu erfahren und mit den eigenen Sinnen zu erleben. So wollen wir diesen erlebnisreichen Vormittag als kontinuierliche Information über das Naturjahr hinweg etablieren und mit vielen Inhalten anreichern.

Im Fotoalbum haben wir ein paar Szenen vom Besuch der KITA Pusteblume hinterlegt.

Zum Photoalbum >>

Seit Jahren endlich wieder ein belegter Bruterfolg

26.04.2021 - Es ist doch schön, wie sich die Dinge und Erkenntnisse ergeben. Mitte letzter Woche bat uns Biolandwirt Willi Bolten, Niederkrüchten, um Hilfe bei der Suche nach Feldlerchennestern. Es mussten noch ca. 20 ha Ackerland gepflügt werden und Willi Bolten hatte sich bereit erklärt, Fundplätze von der Bearbeitung auszuschließen. Das ist doch ein wunderbares Zeichen für aktiven Natur- und Artenschutz. Vielen Dank, Willi, für diese Bereitschaft.

In Kürze hatten wir einige Freiwillige gefunden, welche die angegebenen Flächen abgesucht haben. Feldlerchen wurden zwar in größerer Zahl gesichtet, jedoch keine Nester entdeckt. Ein sowieso sehr schwieriges Unternehmen.

Aber dann, eine wunderbare Nachricht am Sonntagmorgen. Auf einer der noch nicht bearbeiteten, vormals mit Kohl bestellten Flächen wurden vier Kiebitzpaare gesichtet und die nachfolgende Suche belegte dann den lange Jahre nicht mehr nachgewiesenen Bruterfolg in der Region Niederkrüchten-Dam-Gützenrath. Ein munterer Kiebitzjungvogel war bereits als Nestflüchter unterwegs und konnte dem Altvogel am Boden folgen.

Foto: Dr. Georg Wietschorke, Pixabay

So schön, auch hier wieder einen Bruterfolg melden zu können, wurde der Kiebitz doch allgemein aus seinem ursprünglichen Lebensraum vertrieben. Hauptfaktoren hierfür sind Entwässerung, Grundwasserabsenkung, frühe Wiesenmahd, industrieller Torfabbau, Aufforstung von Mooren sowie landwirtschaftliche Arbeiten.

Bestimmt wird dies Anlass sein, auch in den kommenden Jahren gezielt mit den Landwirten zu sprechen, potentielle Brutgebiete frühzeitig aufzufinden, zu markieren und dadurch schützen zu können.


Streuobstwiesen Schmutzersweg

24.04.2021 - Hallo liebe NABU-Mitstreiter/-innen,

seit über einem Jahr bestimmt nun Corona in weiten Teilen auch unser Handeln und die Möglichkeit, sich beim monatlichen Stammtisch auszutauschen und die anstehenden Arbeiten und Projekte zu besprechen.

Die Welt dreht sich jedoch weiter und die Natur benötigt stets unsere Unterstützung. So möchte ich zumindest in der aktuellen Situation alle Mitglieder, die wir per E-Mail erreichen können, über aktuelle Projekte und Aktivitäten unterrichten.

In der heutigen Information möchte ich euch über ein neues Streuobstwiesenprojekt informieren. Anfang Januar haben wir Gespräche mit den Grundstückseigentümern am Schmutzersweg, Oberkrüchten, geführt. Es betrifft die Flächen nördlich der Oberkrüchtener Bebauung am Schmutzersweg, westlich des Lütterbaches. Diese Fläche sind als Teil des Landschaftsplanes 1 „Mittleres Schwalmtal“, Kreis Viersen, als Landschaftsschutzgebiet 1.2.2. Lütterbach ausgewiesen:

In Summe haben wir hier eine Fläche von etwa 5.400 m², die wir als Streuobstwiesen aufbauen möchten.

Die südliche Fläche wurde bis vor etwa einem Jahr als Schafsweide genutzt, eine gut erhaltene Stallung bietet Weidetieren Schutz. Wir möchten diese Fläche auch wieder beweiden und haben bereits mit einem Schäfer die nächsten Schritte abgestimmt.

Mit unserer Leiterin der Obstwiesen-AG, Karoline Cremer, haben wir vor Ort die Lage bewertet und werden auf dieser Fläche 12 Obstbäume pflanzen können. Wahrscheinlich werden wir acht Apfel- und vier Pflaumenbäume pflanzen, die Pflaumenbäume in der tiefergelegenen, feuchteren Fläche in Richtung Lütterbach. Die Bestimmung der Sorten steht noch aus, wird aber in Kürze erfolgen.

Wir planen die Pflanzung im Herbst (Oktober/November) vorzunehmen. Das wird ein gutes Stück Arbeit werden, denn wir werden die Wurzeln der jungen Bäume gegen den Verbiss durch Wühlmäuse schützen müssen. Dazu verwenden wir unverzinkten Draht, der nach ein bis zwei Jahren durchrostet. Das bietet also nur Schutz in den ersten Jahren und die Wurzeln können dann weiter ins umliegende Erdreich gelangen. Durch die Beweidung werden wir die Grasnarbe kurz halten können und hoffen natürlich, dass wir den hier bislang verschwundenen Steinkauz wieder ansiedeln können, der mit Sicherheit der beste natürliche Schutz ist und die Zahl der Nager in Grenzen halten würde.

Wir haben aber auch noch erheblichen Aufwand in der Ausbesserung und Erneuerung des maroden Weidezaunes. Die bestehenden Weidezaunpfähle sind morsch und müssen zum Großteil ersetzt werden. Der Zugang muss mit einem vernünftigen Weidezauntor gesichert werden, dass mindestens 4 m breit sein sollte, damit wir die spätere Zufahrt auch mit Fahrzeugen ermöglichen können. In Summe rechnen wir mit einem finanziellen Aufwand von etwa 800 - 900 Euro, um die Ausbesserung/Erneuerung der Einfriedung vornehmen zu können.

Wir hoffen, dass wir jetzt mit eurer Hilfe Spendengelder sammeln können, die wir für die Erneuerung der Zaunanlage verwenden können. Wir würden uns also sehr freuen, wenn wir in den nächsten Tagen über diesen Spendenaufruf genügend Geld sammeln können.

Eure Spende überweist bitte an unser NABU Spendenkonto:

IBAN DE72 3205 0000 0057 0011 90, SWIFT-BIC SPKRDE33XXX

Bitte gebt unbedingt „Streuobstwiese Schmutzersweg“ als Verwendungszweck an, damit der NABU eure Spende richtig zuteilen kann. Eine Spendenquittung kann sicherlich ausgestellt werden, wenn wir Namen und Adresse des Spenders erhalten.

Die zweite, nördlich gelegene Wiese soll vorerst nicht beweidet werden, da der Aufwand der Einfriedung doch erheblich ist und wir erst zu einem späteren Zeitpunkt über die Möglichkeit der Beweidung nachdenken wollen.

Aber auch hier werden wir acht Obstbäume pflanzen und hoffen, dasss wir diese herrliche Lage in den kommenden Frühjahren mit einer Blütenpracht bereichern.

Das Gras muss hier vorerst mit einem Balkenmäher kurz gehalten und das Schnittgut abgeräumt werden. Um die Artenvielfalt zu erhöhen, muss die bislang gedüngte Wiese in den kommenden Jahren ausgemagert werden. Nur so werden sich viele Kräuter und Blumen ansiedeln können.

Wer von euch Interesse und Bedarf an Gras/Heu hat, kann sich gerne mit uns in Verbindung setzen, um die Bewirtschaftung des Graslandes abzustimmen. Gerne könnt ihr auch diese Information weitergeben, solltet ihr in eurem Bekanntenkreis Tierhalter kennen, die daran Interesse haben könnten.

Für beide Flächen werden wir im Herbst auch den fachgerechten Rückschnitt der bestehenden Randbepflanzung vornehmen müssen, damit alles wieder in Form gebracht werden kann. Die Zahl der bestehenden Kopfweiden wird auch in den kommenden Jahren immer wieder Anlass für notwendige Pflegemaßnahmen sein.

Die Streuobstwiesen um unsere Dörfer sind nicht nur lebendige Schmuckstücke, wenn die Bäume im Frühlingsweiß schäumen. Sie sind auch Lebensraum für jede Menge Tierarten: für Steinkauz, Grünspecht, Eidechse, Siebenschläfer, Hummel, Wildbiene und viele, viele mehr. Auch mannigfaltige Pflanzen finden wir dort: Salbei, Schafgarbe, zuweilen selbst Orchideen. So hoffen wir, mit diesem neuen Projekt einen großen Beitrag zum Naturschutz in Dorfnähe leisten zu können.

Gerne laden wir jeden Interessierten ein, mehr über den Wert der Streuobstwiesen zu erfahren. Gerne werden wir auch Schulen und Kindergärten unsere Streuobstwiesen vor Ort zeigen und über deren Lebensraum berichten - sprecht uns dazu gerne an.

Ich hoffe, dass unser Streuobstwiesenprojekt mit eurer Hilfe sehr erfolgreich sein wird und sobald der Pflanztermin feststeht, werden wir euch wieder darüber informieren. Vielleicht möchtet ihr auch beim Pflanzen der Bäume helfen? Mit Sicherheit wird das ein toller Event für Groß und Klein in der schönen Natur nahe des Lütterbaches.

Bei Rückfragen stehe ich euch jederzeit gerne zur Verfügung.

 

Mit bestem Dank und Gruß,

Jürgen Richterich


Amphibienaktion ist für dieses Jahr erfolgreich beendet

19.04.2021 - In diesem Jahr hat uns die Wetterlage viel auf und ab bei der Amphibienwanderung beschert und es war sehr schwierig, die Wanderungsaktivitäten zu bewerten. Zwischen immer wieder sehr kalten Tagen folgten Tage mit mäßigen Temperaturen, jedoch nicht wesentlichem Niederschlag. Für die Amphibien ergaben sich daraus nur kurze Perioden, ihre Laichgebiete aufzusuchen oder von dort wieder zurück in die Waldgebiete zu wandern.

Am Mittwoch, den 14. April, haben wir dann nach der morgendlichen Kontrolle die Eimer verschlossen und damit die Sammelaktion für dieses Jahr beendet. Am Freitag, den 16. April, haben wir mit Hilfe des Pflegetrupps und einigen Helferinnen und Helfern die Amphibiezäune abgebaut und die Fangeimer entfernt.

Eine erste Hochrechnung zeigt uns, dass wir in diesem Jahr weit mehr Amphibien vorgefunden haben, als in den Jahren zuvor. Das freut uns sehr, denn mit den steigenden Fangzahlen sinkt auch die Zahl der Amphibien, die dem Straßenverkehr zum Opfer fallen. Die genauen Zahlen werden wir in den nächsten Tagen von Mario Doetsch und seinem Abschlussbericht erfahren.

Sehr erfreulich war zudem, dass sich einige Jugendliche und Kinder an den täglichen Sammelaktionen beteiligt haben. Anscheinend hat es ihnen viel Spaß gemacht, denn sie alle beteuerten, dass sie auch im kommenden Jahr wieder dabei sein möchten. Vielen Dank an euch.

Vielen Dank an das gesamte Team, dass die diesjährige Aktion so zuverlässig und aktiv ermöglicht hat - ohne euch, kein Erfolg.


Die Amphibienwanderung hat begonnen

23.02.2021 - Nach Einschätzung der letzten drei Tage, an denen einige wenige Kontrolleimer inspiziert wurden und den aktuellen Meldungen von Krötensichtungen auf den Straßen, haben wir entschieden, die Fangeimer heute Abend zu öffnen. 

Das Helferteam ist informiert und wird seine Arbeit morgen früh beginnen. Vielen Dank für die Bereitschaft, so kurzfristig aktiv zu werden.

Jetzt beginnen die Wochen des Sammelns und das Zählen der Arten. Hoffen wir, dass wir vielen Tieren helfen, ihre Laichplätze sicher zu erreichen und auch ihre Rückkehr zu gewährleisten.

Und noch eine Bitte an das Team - passt in der Dunkelheit gut auf euch auf und macht euch im Straßenverkehr für die Verkehrsteilnehmer erkennbar. Das Tragen einer Warnweste ist sicherlich keine schlechte Idee.

 


Vorbereitung für die Amphibienwanderung nahezu abgeschlossen

19.02.2021 - Heute haben wir mit vereinten Kräften des NABU-Pflegetrupps und weiteren Helferinnen und Helfern die temporären Amphibienzäune am Schwalmweg und der Dilborner Straße aufgestellt. Am Schwalmweg haben wir 40 Sammeleimer eingegraben, an der DilbornerStraße weitere 15 Eimer.

Jetzt steht noch die Nummerierung der Sammeleimer und die Perforierung der Böden aus, damit Regenwasser abfließen kann. Entgegen der bisherigen Gepflogenheit, auf den Eimerböden ein Fließ oder Schaumstoffstücke einzubringen, bleiben die Eimer in diesem Jahr leer. Studien zufolge soll damit einer Pilzinfektion der Kröten vorgebeugt werden, denn auf den Einlagen könnten wohl leicht Keime oder Pilze entstehen. Also dies als Hinweis für alle Kotrolleure, sich nicht über leere Eimer zu wundern.

An den aus den Vorjahren bekannten Wanderungsschwerpunkten werden wir Anfang der Woche die ersten Sammeleimer öffnen, um den Beginn der Wanderung feststellen zu können. Sobald die Wanderung beginnt, informieren wir die geplanten Kontrollteams, dass mit der täglichen Kontrolle begonnen werden soll. Wir schätzen, dass dies zum Ende der kommenden Woche der Fall sein wird.

Wir danken allen Heferinnen und Hefern, die heute so kräftig angepackt haben, ansonsten hätten wir die Aktion nicht bereits gegen 15:30 Uhr abschließen können.


Die Amphibienwanderung wird bald beginnen

Am Schwalmweg in Overhetfeld und der K35 zwischen Overhetfeld und Brüggen sind die Warnschilder aufgestellt und eine Geschwindigkeitsbeschränkung eingerichtet. Am Schwalmweg 30 km/h, an der Dilborner Straße 70 km/h. Die Beschränkungen gelten vom 1. Februar bis 30. April jeden Jahres.

Der plötzliche, harte Wintereinbruch hat unsere geplanten Aufbauarbeiten erst einmal behindert. Wir hoffen jedoch, am 19. Februar mit dem Aufstellen der Amphibienzäune beginnen zu können, damit die Betreuung durch unsere Helfer/-innen beginnen kann.

Unsere Helferinnen und Helfer werden in den frühen Morgen- und Abendstunden entlang dieser Zäune unterwegs sein.

Bitte nehmt Rücksicht und fahrt vorsichtig !!!


Eine gute Meisenpopulation soll dem Eichenprozessionsspinner Einhalt gebieten

31.01.2021 - Im letzten Früjhjahr hatten wir 30 neue Meisenkästen montiert, um mehr Nistgelegenheiten zu bieten und durch eine gute Meisenpopulation das gehäufte Vorkommen des Eichenprozessionsspinners einzudämmen.

Am Samstg, den 30. Januar trafen wir uns mit neun fleißgen Helfern, um die Nistkästen noch rechtzeitig vor der anstehenden Brutsaison zu reinigen. Die Kästen sind meist an Stieleichen an der Elmpter Kapelle, der Lehmkul, dem Hallenbad, Am Dicken Herrgott sowie an der Brempter Kapelle angebracht.

Bei dieser Gelegenheit haben wir genau dokumentiert, ob z. B. in einem Kasten genistet worden ist, ob vielleicht ein Gelege verlassen wurde oder ob der Kasten nur als Schlafplatz genutzt wurde. Durch diese Erfassung können wir auch in den kommenden Jahren eine gute Aussage über den Erfolg der Maßnahme machen und werden diese mit der Gemeinde Niederkrüchten teilen.

Herzlichen Dank an alle Helfer, die sich bei dem frostigen Wetter kalte Finger geholt haben.


Verkehrssicherungsmaßnahmen erfolgreich beantragt

29.01.2021 - Nach Durchführung des Anhörungsverfahrens wurde vom Kreis Viersen, Amt für Ordnung und Straßenverkehr, am 29.01.2021 gem. § 45 Abs. 1a Ziff. 4a und Abs. 3 StVO aus Gründen des Artenschutzes folgendes angeordnet:

  1. In der Zeit vom 01.02. bis 30.04. jedes Jahres sind auf dem Schwalmweg in 41372 Niederkrüchten und Am Dahmensee in Brüggen die Verkehrszeichen 101-14 (Amphibienwanderung) und 1001-30 (auf 600 m). gemäß dem beiliegenden Plan aufzustellen.
  2. In der Zeit vom 01.02. bis 30.04. jedes Jahres sind auf der K35, Dilborner Straße in 41372 Niederkrüchten an den Streckenkilometern 3,4 und 3,8 die Verkehrszeichen 101-14 (Amphibienwanderung), 274- 70 und 1001-30 (auf 400 m) aufzustellen.

Mehr dazu auf unserer Projektseite.


Amphibienschutz 2021

22.01.2021 - Liebe NABU-Freunde,

kaum ist der Schnee geschmolzen, müssen wir uns auf die kommende Amphibienschutzaktion am "Schwalmweg" und der "Dilborner Straße" vorbereiten.

Während der Amphibienwanderung 2020 wurden in den Bereichen "Schwalmweg" und "Dilborner Straße" insgesamt 3.619 Amphibien morgens und abends eingesammelt und sicher über die Straße gebracht. Vornehmlich wurden damit Erdkröten, Grasfrösche, Teichfrösche und verschiedene Molcharten vor dem Tod durch den Straßenverkehr bewahrt. Diesen Erfolg wollen und müssen wir natürlich auch in diesem Jahr verzeichnen und bereiten uns auf die kommende Amphibienwanderung vor.

Erfahrungsgemäß werden wir diese Schutzmaßnahmen in der Zeit von Mitte Februar bis Anfang April täglich durchführen und benötigen dringend Eure Hilfe. Wir hoffen natürlich, dass die Helferinnen und Helfer des letzten Jahres auch in diesem Jahr wieder tatkräftig dabei sein werden. Wir suchen aber dringend weitere helfende Hände, damit die Arbeitseinsätze für alle Beteiligten überschaubar und vertretbar bleiben. Je mehr Helferinenn und Helfer, je geringer die Last für jeden von uns.

Welche Aufgaben sind zu erfüllen? In dem Zeitraum der Amphibienwanderung werden morgens und abends die Sammelbehälter rechts und links der Straße überprüft und gefundene Amphibien auf die andere Straßenseite gebracht. Dabei werden die Tiere in ihrer Art bestimmt und gezählt. Zur Identifizierung stehen Artenportraits zur Verfügung. Die Sammelergebnisse werden in bereitliegenden Listen erfasst, damit wir zum Abschluß der Saison wieder eine Auswertung machen können. Diese Zählung ist besonders wichtig, denn mit diesen Daten können wir die Notwendigkeit des Amphibienschutzes belegen und weitere Schutzmaßnahmen beantragen.

Unsere Helferinnen und Helfer erhalten durch unsere "alten Hasen" zu Beginn eine Einweisung in die lokalen Gegebenheiten, damit ein eigenständiges Arbeiten möglich ist.

Wer also bereit ist, uns in diesem Jahr zu unterstützen, den bitten wir, bis spätestens Freitag, den 5. Februar, per E-Mail an juergen.richterich(at)nabu-krefeld-viersen.de zu antworten. Mit der Zahl der so gemeldeten Helferinnen und Helfern können wir einen Arbeitsplan aufstellen, bei dem wir persönliche Terminwünsche sicherlich gerne berücksichtigen. Bitte prüft Eure Einsatzmöglichkeiten in der Zeit vom 15. Februar bis etwa dem 10. April und gebt uns bei Eurer Anmeldung die Wochen/Tage an, an denen Eure Hilfe möglich sein wird. Es würde unsere Planung erleichtern, wenn wir die Einätze immer auf Wochenbasis planen könnten. Wenn Ihr bei der Rückmeldung auch eine Telefonnummer angeben würdet, könnten wir auch schnell Kontakt aufnehmen, sollte sich am Einsatzplan etwas ändern, denn es kann ja immer etwas dazwischen kommen und eine kurzfristige Änderung notwendig werden.

Sobald Eure Rückmeldungen erfolgt sind, bereiten wir die Einsatzplanung vor und versenden die Planung zur weiteren Abstimmung an alle Helferinnen und Helfer.

Bei Rückfragen stehen wir sehr gerne zur Verfügung. Auf unserer NABU-Niederkrüchten Website könnt Ihr noch mehr über unsere Aktivitäten im Amphibienschutz erfahren!

Also dann, wir hoffen auf tatkräftige Unterstützung und freuen uns über jede Rückmeldung und Eure helfende Hand.

Vielen Dank und Gruß,

Jürgen Richterich

 


Frohe Weihnachten

18.12.2020 - Liebe Freunde und Mitglieder des NABU Niederkrüchten,

das Weihnachtsfest steht wieder vor unserer Türe, ein Fest, dass in diesem Jahr mit Sicherheit anders sein wird, als wir es in den vergangenen Jahren feiern konnten. Auch die Vorweihnachtszeit wird uns mit weniger stimmungsvollem Lichterglanz und damit verbundener Atmosphäre auf das kommende Fest einstimmen. Das alles soll uns aber nicht davon abhalten, die kommenden Tage im Kreise unserer Lieben zufrieden und mit Zuversicht verbringen zu können.

Die aktuellen Einschränkungen im öffentlichen Leben haben auch unsere Aktivitäten und Möglichkeiten stark eingeschränkt. Sehr gerne würde ich sobald als möglich zu einem größeren Treffen einladen, um unsere aktuelle Arbeit, laufende und geplante Projekte vorstellen zu können.

Wir würden uns sehr freuen, wenn unser Weihnachtsgruß ein Anlass ist, sich auch aktiv an unserer so wertvollen, ehrenamtlichen Naturschutzarbeit zu beteiligen. Fleissige Hände sind stets willkommen und würden uns sehr helfen. Sobald die aktuellen Corona-Einschränkungen gelockert werden, wird unser monatlicher Stammtisch bestimmt eine gute Gelegenheit sein, uns noch besser kennenzulernen und gemeinsam Ideen zu entwickeln, wie man sich aktiv für den Naturschutz unserer Region einbringen kann. Wir treffen uns jeden letzten Dienstag im Monat, ab 19:30 Uhr, im Cafe & Restaurant Ambiente, An der Heiden 3, 41372 Niederkrüchten (Overhetfeld). Für Eure Anregungen oder Fragen stehe ich Euch aber auch gerne unter der unten stehenden Adresse zur Verfügung.

Im Namen des NABU Niederkrüchten und auch persönlich wünsche ich Euch und Euren Familie ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest, beste Gesundheit, Glück, Zufriedenheit und frischen Mut für das kommende Jahr 2021.

Jürgen Richterich

Ein weiteres "Schwalbenfreundliches Haus"

24.10.2020 - Wir freuen uns sehr, Frau Daniela Engemann und ihr Zuhause in Niederkrüchten heute als ein weiteres "Schwalbenfreundliches Haus" 2020 ausgezeichnet zu haben.

Die Freude über Urkunde und Plakette war auch bei Frau Engemann sehr groß, haben sie und ihre Familie doch alles getan, dass sich die Mehlschwalbenpaare an ihrem Hausgiebel wohlgefühlt und erfolgreich gebrütet haben. Die Erwartungen an die kommende Brutsaison sind groß, erzählte uns Frau Engemann. Kurz vor Abreise der Mehlschwalben seien sehr viele Schwalben an der Hauswand gesessen, als wollten sich die Jungvögel ihren Nistplatz für das kommende Jahr bereits anschauen und vormerken - wir drücken die Daumen.

Vielen Dank an die Familie Engemann und hoffentlich können wir auch im kommenden Jahr viele weitere Familien mit diesem schönen Attribut "Schwalbenfreundliches Haus" auszeichnen.

Ein neuer Blühstreifen mit heimischem Saatgut

23.10.2020 - Auf unserer Fläche norwestlich von Boscherhausen haben wir die Vorbereitungen für die Einsaat getroffen. Ein Streifen von etwa 400 m² war bislang als Ackerland genutzt. Nach neuerlicher Vermessung der Grundfläche haben wir diesen weiteren Bereich als Blühstreifen vorgesehen. Als Saatgut haben wir eine Mischung aus etwa 30 heimischen Blumen und 10 Gräsern gewählt, war es schwer genug, in diesem Herbst noch Saatgut zu beschaffen. Die Quecken wurden bestmöglich entfernt, wissend, dass wir sie mir einmaliger Bearbeitung nicht gänzlich entfernen können. Jetzt hofen wir, dass sich Gesamtfläche von etwa 4.300 m² in den kommenden Jahren gut entwickeln wird und zwischen all den umliegenden Feldern eine naturnahe Oase für allerlei Insekten, Vögel und Kleinsäuger entsteht.

Vielen Dank an alle Helfer und vor allen Dingen Willi Bolten, der uns mit großem Gerät bei der Vorbereitung des Bodens geholfen und die Einsaat noch vor dem Regen am Wochenende vorgenommen hat.

Amphibien

18.10.2020 - Auch in diesem Jahr haben wir an den beiden Standorten, Schwalmweg und Dilborner Stra­ße, Zaunanlagen in der Zeit vom 21.02. - 02.04.2020 betreut.

Tatkräftige Unterstützung beim Aufbau der mobilen Zaunanlage erfhielten wir durch den NABU-Pflegetrupp.

Die Betreuung der beiden Zaunanlagen erfolgte durch rund 20 ehrenamtliche Helfer (Mit­glieder der NABU-Ortsgruppe und interessierte Bürger aus dem Gemeindegebiet).

Mario Doetsch hat die Ergebnisse der diesjährigen Aktion sehr gut dokumentiert. Insgesamt wurden 3.619 Amphibien registriert. Das Artenspektrum erstreckt sich auf die folgenden Ar­ten: Erdkröte, Grasfrosch, Teichfrosch, Bergmolch, Teichmolch und Fadenmolch.

Den größten Anteil am Amphibienaufkommen haben die Erdkröten (rd. 2.800 Tiere),  gefolgt von den Grasfröschen (ca. 600 Tiere). In Dilborn wurden in diesem Jahr 2.321 Amphibien gezählt. Dies zeigt auch die Wichtigkeit des dortigen Vorhabens zur Installation einer festen Zaunanlage.

Die Anforderungen zum Bau eines fest installierten Amphibienzaunes auf der Dilborner Straße werden zurzeit aufgenommen. Neben dem bereits bestehenden Betonzaun, am südli­chen Rand der Dilborner Straße, muss dieser an beiden Seiten um insgesamt 182 m ausge­baut werden. Nördlich der Straße muss auf einer Gesamtlänge von 258 m eine neue Zaunan­lange geschaffen werden. Für die kommende Amphibienwanderung werden wir diese Maß­nahme noch nicht umgesetzt haben, hier müssen wir uns noch mit den bisherigen Mitteln be­gnügen. Wir hoffen und planen jedoch, im Laufe des kommenden Jahres die Baumaßnahmen an der Dilborner Straße abgeschlossen zu haben, immer vorausgesetzt, dass auch die not­wendigen Mittel bereitgestellt werden.

Apfelernte

18.10.2020 - Die diesjährige Apfelernte auf der Naturschutzfläche in Oberkrüchten ist leider sehr dürftig ausgefal­len.

Am Samstag, den 10. Oktober, haben wir mit zehn Aktiven lediglich 260 kg Äpfel auf­gesammelt und zur Sammelstelle beim Raiffeisenmarkt Dülken gefahren. Von dort geht es zur Obstmosterei Van Nahmen in Hamminkeln, die dann den NABU-Streuobstwiesen-Ap­felsaft vom Niederrhein herstellt. Dieser ist unter anderem auf dem NABU-Naturschutzhof Nettetal erhältlich.

Unterstützt wurden wir dankeswerterweise vom Stukkateur Stefan Peters aus Brüggen-Alst, der uns einen großen Anhänger kostenlos zur Verfügung stellte.

In diesem Jahr sind uns leider einige „Obstliebhaber“ zuvorgekommen. Sowohl das Sammeln von Fall­obst angeht, als auch das ungenierte Pflücken vom Baum haben unseren Ernteerfolg geschmälert. Die "Obstliebhaber" haben sich dabei viel Zeit gelassen, wurden die Äpfel noch vor Ort geschält, die an mehreren Stellen hinterlassenen Apfelschalen zeugen davon. 

Obwohl zwei Hinweisschilder bekannt machen, dass es sich um eine NABU-Fläche handelt, die von uns gepflegt wird und die Ernte uns zustehen sollte, hat man sich davon nicht abhal­ten lassen, kräftig zu pflücken. Selbst die genannten Schilder wurden aus dem Boden geris­sen und damit nach hochhängenden Früchten geworfen. Eines der Schilder hing noch oben im Baum.

Wir werden zum nächsten Frühjahr hin neue Schilder aufstellen und vielleicht auch noch ein wenig aufmerksamer sein müssen, damit die Ern­te im kommenden Jahr reichlicher ausfällt.

Helfer gesucht: Pflegeaktion am 2. Februar 2020

Im Februar gibt es wieder eine NABU-Naturpflegeaktion: wir wollen in Niederkrüchten Kopfweiden schneiden. Dazu möchten wir alle, die gerne in der Natur arbeiten, herzlich einladen:

Samstag, 2. Februar, 9:30 Uhr: Kopfweidenschneiden an der Schwalm

Treffpunkt: Niederkrüchten-Overhetfeld, Parkplatz am Ende des Schwalmwegs direkt an der Schwalm.

Bitte Arbeitshandschuhe und festes Schuhwerk mitbringen.

Flüchtlinge helfen NABU beim Kopfweidenschneiden

Am 26. Januar führte der NABU Niederkrüchten eine Kopfweidenpflegeaktion durch. Insgesamt wurden 14 Kopfweiden am Rande des Wiesengeländes vor den Toren Venekotens geschnitten und zahlreiche Erlen „auf Stock gesetzt“. Da die Bäume viele Jahre nicht gepflegt worden waren, drohten sie auseinanderzubrechen. Die Pflege war wegen der mächtigen bis zu 10 m langen Äste anspruchsvoll. Der NABU musste deshalb ein professionelles Baumklettererteam für die Gefahrenarbeiten einsetzen. Tatkräftige Unterstützung erhielten die Aktiven der NABU-Gruppe von der Delißen Forst-und Kommunaltechnik aus Brüggen-Bracht und von Asylsuchenden aus der Zentralen Unterbringungseinheit in Elmpt. Diese unterstützten das Team beim Zusammentragen der Äste.

Auch am kommenden Samstag den 2.2. ab 9.30 Uhr findet wieder eine Kopfweidenpflegeaktion des NABU am Parkplatz Schwalmweg in Overhetfeld statt.

Kopfweiden zählen zu den besonders schützenswerten Bäumen und bieten zahlreichen Tieren wie etwa dem Steinkauz Höhlenverstecke.

NABU-Petition

Keine Windkraft im Ziegenmelkerbrutgebiet

Die NABU-Gruppe Niederkrüchten hat eine Petition gegen den Bau von Windkraftanlagen auf dem alten Flugplatzgelände in Elmpt organisiert. Insgesamt haben 1267 Menschen unsere Petition unterstützt.

Vielen Dank dafür!

Wir kämpfen nun mit viel mehr Rückhalt dafür, den Bau der Windkraftanlagen in diesem wichtigen Vogelbrutgebiet zu verhindern.

Unsere Aufgaben 2019

Auch 2019 haben wir wieder viel vor. Eine kleine Vorschau auf unsere Aktionen im nächsten Jahr:

  • Aufbau des Amphibienzaunes in Overhetfeld (Schwalmweg) und anschließend
  • Betreuung der Eimer mit täglichen Sammlungen und statistischer Erfassung der Tiere
  • Wenn personell möglich: Ausweitung der Amphibienaktion auf Dilborn. An der Dilborner Straße werden trotz bestehender fester Zaunanlage hunderte Tiere überfahren. Die bestehende Anlage muss daher erweitert werden und ähnlich wie am Schwalmweg betreut werden.
  • Pflege unserer neuen Obstwiese in Venekoten: Entfernung nicht standortgerechter Gehölze, Rückschnitt von Heckenpflanzen. Mithilfe beim Beweidungsprojekt.
  • Kopfweidenpflege an der Schwalm und auf unserer Obstwiese in Venekoten.
  • Aufstellen zweier Masten mit Turmfalkenkästen auf Wiesenflächen.
  • Pflege unserer Feldgehölzpflanzung in Boscherhausen (mehrfach im Jahr)
  • Pflegeaktion am Raderberg, wahrscheinlich im Dezember: Entfernen von unerwünschtem Aufwuchs von Birken im Schilfgürtel.
  • Nistkastenkontrollen
  • Eulenkastenkontrollen, u.a. Steinkauzröhren
  • Im Frühjahr werden wir wieder versuchen, Kiebitzküken zu retten
  • Vielleicht ist auch mal Raum für eine Müllsammelaktion wie zum Beispiel „Plogging“
  • Gemeinsam mit der Gemeinde Niederkrüchten möchten wir Bürger beraten, wie sich Gärten ökologisch gestalten lassen. Vielleicht lässt sich die zunehmende Umwandlung von Vorgärten in „Steinwüsten“ stoppen.

Daneben engagieren wir uns für Klimaschutz, machen Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung. Unsere Fachleute bieten mehrfach im Jahr Vorträge (u.a. für den Naturpark) an. Zweimal im Jahr arbeiten wir auf dem Naturschutzhof mit. Melden Sie sich zu unserem Newsletter an, um über anstehende Aktionen informiert zu werden!


Gruppe Niederkrüchten

Amphibienschutz 2018

Seit Jahren ist der NABU Niederkrüchten im Amphibienschutz aktiv. Bislang bildet das Gebiet am Schwalmweg in Niederkrüchten-Overhetfeld den Schwerpunkt unserer Arbeit. Jedes Frühjahr zur Zeit der Amphibienwanderung bauen die Aktiven unserer Gruppe den Fangzaun auf und graben die Sammeleimer ein. Wenn die Tiere wandern müssen sie zweimal am Tag aus den Fangeimern gesammelt und über die Straße getragen werden. Hier hat sich erfreulicherweise eine Gruppe von Aktiven gefunden, die diese aufwändige Arbeit versieht. In jedem Jahr können wir an diesem Standort bis zu 1100 Tiere vor dem Tode retten: Erdkröten, Grasfrösche, Molche.

Auch an anderen Straßen im Bereich der Gemeinde Niederkrüchten wandern viele Amphibien und fallen dem Straßenverkehr zum Opfer, zum Beispiel an der Dilborner Straße in Overhetfeld, in Venekoten, an der Hochstrasse in Niederkrüchten. Hier konnten wir uns bislang nicht engagieren. Mit mehr Aktiven ist es 2018 vielleicht möglich, die Aktion zukünftig auszuweiten. Aktive Mithilfe ist uns hochwillkommen!

Sebastian Boekels


Pflegeaktion am Raderberg

Am Raderberg in Brempt pflegt unsere Ortgruppe zusammen mit den Profis vom NABU-Pflegetrupp die alte Sand- und Kiesgrube. Auf dem Gelände haben sich schöne Schilfbestände und Gehölze entwickelt. Viele Tümpel und Feuchtflächen bieten Vögeln und Amphibien einen Lebensraum. Doch damit das Gelände nicht völlig zuwächst und zu Wald wird muss es immer wieder gepflegt werden. Zusammen mit dem Pflegetrupp schneiden wir mit Kettensäge und Freischneider Gehölze und Weidenaufwuchs. Um die Flächen abzumagern wird das Schnittgut gesammelt und abtransportiert. Dazu muss es zu Haufen aufgeschichtet werden.

Biotopschutz in Niederkrüchten

Im vergangenen Winter führte der NABU Niederkrüchten wieder eine Naturpflegeaktion durch.
In der ehemaligen Abgrabung am Raderberg, bei Niederkrüchten-Brempt, schnitten zahlreiche Ehrenamtler des NABU Gehölze zurück, um Teiche und Schilfflächen wieder freizustellen und damit den Lebensraum vieler seltener Tiere und Pflanzen zu erhalten.

Obsternte in Oberkrüchten

Zu den regelmäßigen Aufgaben unserer NABU-Gruppe gehört die Apfelernte auf dem Bongert in Oberkrüchten. Die Bäume haben sich prächtig entwickelt und haben in 2018 wieder gut getragen:

An zwei Samstagen konnten viele fleißige Helfer sage und schreibe 2,4 Tonnen Äpfel ernten, fast ausschließlich wertvolle historische Sorten wie Sternrenette und Jakob Lebel, und an die Kelterei VAN NAHMEN liefern. Bei der Ernte konnten wir Waldeidechsen und Grasfrösche auf unserer Wiese beobachten. Die Steinkauzröhren auf dieser Wiese blieben leider unbesetzt, denn die Bestände gehen trotz unseres Engagements zurück.

Erster Einsatz des NABU Niederkrüchten

Samstags am 5. Oktober 2013 war es soweit: Die Aktiven der NABU-Gruppe Niederkrüchten trafen sich auf einer Streuobstwiese bei Oberkrüchten, um unter der Leitung von Günter Wessels die Apfelernte einzuholen.

Dort stehen 45 Apfelbäume und einige Kirschbäume, die vor 15 Jahren im Rahmen von Ausgleichsmaßnahmen für den Bau der A52 angepflanzt worden sind. Der NABU Krefeld / Viersen hat die Pflege und Nutzung der Wiese übernommen und so bot sich für die reaktivierte NABU-Gruppe Niederkrüchten die Gelegenheit, ihren ersten Einsatz anzupacken.

13 fleißige Helfer, darunter 4 Kinder, hatten ihren Spaß, zumal das Wetter mitspielte. In zwei Stunden rüttelten und sammelten sie fast eine Tonne Obst, das dann von Günter zur Sammelstelle bei Raiffeisen gefahren wurde und von dort zur Mosterei transportiert wird. Es gibt hier etwa 10 alte Apfelsorten, beispielsweise Boskoop, Gloster, Sternrenette, Kaiser Wilhelm, Cox und Rheinischer Krummstiel.

Da ein Teil des Obstes noch reifen musste, fand am 19. Oktober eine weitere Aktion statt, bei der noch einmal dieselbe Menge geerntet wurde.

Klaus Forßmann

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