Reiherabwehr am Gartenteich

Graureiher am Teich

 

 

Viele Teichbesitzer schützen ihre Fische mit Nylonschnüren und wissen gar nicht welche Verletzungen sie hiermit bei Fledermäusen, Eisvögeln, Eulen oder anderen Vogelarten verursachen. Die Vögel verfangen sich in den Schnüren, versuchen sich zu befreien und verknoten sich immer mehr. Geschieht dieses unbemerkt und können nicht befreit werden sterben dies Vögel einen qualvollen Tod.

 

 

 

 

 

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Wer solche Nylonschnüre verwendet, quält Tiere auf unerträgliche Weise.

 

 

 

 

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In diesem Fall hatten die Besitzer eines vermutlich 1000 m2 großen, schön angelegten Gartens den kompletten Garten, also weitaus mehr Fläche als der recht kleine Teich, mit Nylonschnüren kreuz und quer in Höhe von circa zwei Metern abgespannt. So eine „Schnuranlage“ gefährdet viele Vögel und bringt ihnen schwere Verletzungen bei.

 

 

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Besser ist es, Unterschlupf und Deckungsmöglichkeiten für Fische und Amphibien anzulegen.


Dieses macht man, indem man hohl aufliegende Steine und Wasserpflanzen im Teich einbringt. Ein besonders guter Sichtschutz bieten im Sommer Seerosen und Wasserlinsen.

 

 

 

Alle Maßnahmen die auch im Fachhandel oder Internet angeboten werden, können den Graureiher eine gewisse Zeit abhalten, haben aber einen Nachteil - sie sehen nicht besonders aus und bringen bestenfalls ein Einkommen für den Händler.
Der Reiher braucht ca. 1 Woche, um sich daran zu gewöhnen. .
Letztendlich müsste sich jeder Teichbesitzer sagen :
„Ich brauche keinen Teich, wenn ich ihn mit irgendwelchen unansehnlichen Maßnahmen verschandeln muss“

 

Harry Abraham
NABU - Willich