Die "Sächsische Wespe"

Die Nester der Sächsische Wespe, die aus verwittertem Holz errichtet werden, sind grau und haben etwa die Größe eines Spielballes. Die Hüllen der Nester sind glatt. Während sich die erwachsen Tiere vorwiegend von Nektar ernähren, werden die Larven mit Fliegen oder anderen kleinen Insekten gefüttert. Der Lebenszyklus der Sächsischen Wespen dauert etwa von April bis September

Die Sächsische Wespe, welche zu den Langkopfwespen gehört, ist überall in Europa verbreitet. Sie baut Ihre Nester gut sichtbar an wind- und wettergeschützten Orten wie im Estrich, in Büschen oder Bäumen etc. Die Einflugöffnung ist an der Unterseite des Nestes. Der Staat zählt in der Regel 200 -300 Tiere.
Die sächsische Wespe ist sehr friedfertig und greift nur bei Störungen im unmittelbaren Nestbereich an. Das Volk entwickelt sich bei der Sächsischen Wespe relativ schnell. Sie sind nicht an unseren Süßigkeiten auf dem Kaffeetisch interessiert.

Da die Nester der sächsischen Wespe gut sichtbar sind, werden diese vielfach heruntergeschlagen und zerstört. Die sächsische Wespe muss den Kopf für das Verhalten der Deutschen- und Gewöhnlichen Wespe hinhalten.

Aus diesem Grund ist die Population der sächsischen Wespe rückläufig. Da Wespen andere Insekten (v. a. Fliegen) erbeuten, spielen sie im Ökosystem eine wichtige Rolle und sollten möglichst nicht bekämpft werden.

Können Nester nicht an ihrem Standort toleriert werden, so sollten die Kolonien fachmännisch umgesiedelt werden.

„Sächsische Wespe“ Erkennungsmerkmal : Kronenzeichnung auf dem Kopf.